Sind schmerzhafte Einparungen im Sozialstaat notwendig?

Sind schmerzhafte Einparungen im Sozialstaat notwendig?

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Zehn starke Stimmen im Wechsel "Die Frage des Tages" – montags bis freitags, immer um 8 Uhr 10. Die meinungsfreudigen Persönlichkeiten sind u.a.: der Historiker Götz Aly, der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch, der Filmemacher A...

Beschreibung

vor 3 Wochen
Der CDU-Wirtschaftsrat hat Position bezogen. In einer neuen Agenda
fordert er radikale Einschnitte für die Sozialleistungen in
Deutschland, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln. So sollen
Zahnarztbesuche nicht mehr von der gesetzlichen Krankenversicherung
bezahlt werden, sondern von den PatientInnen. Die Rente mit 63
solle gestrichen, das Rentenalter mittelfristig an die
Lebenserwartung gekoppelt werde. Für die Pflege müsse jede und
jeder einzelne selbst mitvorsorgen. Natürlich gibt es Kritik von
SPD und der Linkspartei, der Sozialverband nennt das Papier
"unsozial" und "verstörend". Dennoch: Die Kosten für Pflege und
Rente steigen angesichts der alternden Mehrheit der Bevölkerung.
Unsere Frage an den Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch:
Sind schmerzhafte Einsparungen im Sozialstaat notwendig?

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