#038 - Hohe Suizidraten, heiliger Druck – Queere Menschen im evangelikalen Umfeld - mit Dr. Elis Eichener
vor 2 Monaten
Queer sein und glauben – für viele ist das kein Widerspruch,
sondern ein täglicher innerer Kampf.
Podcast
Podcaster
Der erste deutschsprachige Podcast zu den Themen spiritueller Missbrauch und sexualisierte Gewalt in christlichen Gemeinschaften
Beschreibung
vor 2 Monaten
In dieser Folge von Hausverbot im Beichtstuhl sprechen Elis und Uwe
über die spannungsreiche Beziehung zwischen Queerness und
konservativen christlichen Glaubenswelten. Sie verbinden
persönliche Erfahrungen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und
machen sichtbar, warum queere Menschen in religiösen Kontexten
überdurchschnittlich häufig unter Suizidgedanken, Schuldgefühlen
und Isolation leiden. Im Zentrum steht die Frage, wie theologische
Narrative wirken: Was passiert, wenn Botschaften von Liebe und
Annahme mit moralischer Abwertung kollidieren? Welche Folgen hat
das für das Selbstbild queerer Jugendlicher – und warum ist
elterliche Unterstützung oft der entscheidende Schutzfaktor
zwischen Halt und Verzweiflung? Elis und Uwe nehmen zudem die Bibel
selbst in den Blick. Sie sprechen über selektive Bibelauslegung,
über betonte und verschwiegene Verse, über Sexualität,
Geschlechterrollen und die Widersprüche kirchlicher Praxis. Dabei
wird deutlich: Die Bibel ist kein eindimensionaler Text – und
verantwortungsvolle Hermeneutik ist keine Bedrohung des Glaubens,
sondern seine Voraussetzung. Auch gesellschaftliche Ängste kommen
zur Sprache: die Behauptung, Queerness gefährde Familie und Kinder.
Mit Blick auf aktuelle Forschung räumen die beiden mit diesen
Mythen auf und zeigen, wie sehr ideologische Debatten oft den Blick
auf reale Menschen verstellen. Diese Folge ist ein Plädoyer für
Empathie, Differenzierung und Beziehung statt Angst. Sie lädt dazu
ein, festgefahrene Narrative zu hinterfragen – und gibt konkrete
Impulse, wie Gespräche über Queerness auch mit Andersdenkenden
respektvoll und menschlich geführt werden können
über die spannungsreiche Beziehung zwischen Queerness und
konservativen christlichen Glaubenswelten. Sie verbinden
persönliche Erfahrungen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und
machen sichtbar, warum queere Menschen in religiösen Kontexten
überdurchschnittlich häufig unter Suizidgedanken, Schuldgefühlen
und Isolation leiden. Im Zentrum steht die Frage, wie theologische
Narrative wirken: Was passiert, wenn Botschaften von Liebe und
Annahme mit moralischer Abwertung kollidieren? Welche Folgen hat
das für das Selbstbild queerer Jugendlicher – und warum ist
elterliche Unterstützung oft der entscheidende Schutzfaktor
zwischen Halt und Verzweiflung? Elis und Uwe nehmen zudem die Bibel
selbst in den Blick. Sie sprechen über selektive Bibelauslegung,
über betonte und verschwiegene Verse, über Sexualität,
Geschlechterrollen und die Widersprüche kirchlicher Praxis. Dabei
wird deutlich: Die Bibel ist kein eindimensionaler Text – und
verantwortungsvolle Hermeneutik ist keine Bedrohung des Glaubens,
sondern seine Voraussetzung. Auch gesellschaftliche Ängste kommen
zur Sprache: die Behauptung, Queerness gefährde Familie und Kinder.
Mit Blick auf aktuelle Forschung räumen die beiden mit diesen
Mythen auf und zeigen, wie sehr ideologische Debatten oft den Blick
auf reale Menschen verstellen. Diese Folge ist ein Plädoyer für
Empathie, Differenzierung und Beziehung statt Angst. Sie lädt dazu
ein, festgefahrene Narrative zu hinterfragen – und gibt konkrete
Impulse, wie Gespräche über Queerness auch mit Andersdenkenden
respektvoll und menschlich geführt werden können
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