Folge 4: Überleben im Alltag – die unsichtbaren Kämpfe in der Trauer
25 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Wochen
Kennst du diese Tage, an denen du dir fest vornimmst, „heute reiß
ich mich zusammen“ und dann merkst du schon beim Aufstehen: Der
Akku ist leer. Nicht emotional, sondern komplett. Und plötzlich
fühlt sich der ganz normale Alltag an wie ein Berg, den du ohne
Ausrüstung besteigen sollst.
Wir sind Claudia und Manja und in Folge 4 reden wir über das,
worüber kaum jemand spricht, weil es so „banal“ wirkt und sich
trotzdem so brutal anfühlt: Einkaufen, kochen, entscheiden,
Wäsche, Duschen. Dinge, die früher nebenbei gingen und die in der
Trauer auf einmal zu groß sind. Nicht weil wir „uns gehen
lassen“. Sondern weil unser System im Ausnahmezustand läuft.
Wir erzählen, wie sich das wirklich anfühlt, wenn Reizüberflutung
im Supermarkt zuschlägt, wenn du vor einem Regal stehst und dein
Kopf einfach aussteigt, wenn du Nähe willst und gleichzeitig
niemanden sehen kannst und warum du nicht „falsch“ bist, wenn du
gerade nur das Nötigste schaffst.
Diese Folge ist für dich, wenn du dich manchmal fragst, warum du
so müde bist, obwohl du „nichts gemacht“ hast. Und auch für alle,
die Trauer begleiten und endlich verstehen wollen, warum ein
einfaches „Komm, lenk dich ab“ manchmal das Gegenteil hilft.
Triggerhinweis: Tod, Trauer, Erschöpfung/Überforderung. Du darfst
jederzeit pausieren.
Mehr über uns:
Wenn du dich hier verstanden fühlst: Wir freuen uns riesig über
eine Bewertung und wenn du magst, schick die Folge an jemanden,
dem sie heute Halt geben könnte.
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