Unfreiwillig solo- Sterben war nicht der Plan

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Episoden

Folge 12: „Vorsorge ist ein Akt der Liebe“ – Beate über das Chaos, wenn plötzlich jemand fehlt
17.05.2026
35 Minuten
Heute haben wir unseren ersten Gast bei uns. Und ehrlich gesagt könnten wir uns kein wichtigeres Thema vorstellen.


Denn über Tod, Vorsorge, Vollmachten oder Testamente spricht fast niemand gerne. Bis das Leben plötzlich alles verändert.


In dieser Folge sprechen wir mit Beate Plapper – Witwe und Vorsorgeberaterin.


Nachdem ihr Mann an einem Hirntumor erkrankte und verstarb, musste Beate nicht nur mit ihrer Trauer umgehen, sondern plötzlich auch mit Behörden, Versicherungen, Vollmachten, Testamenten, Witwenrente und unzähligen organisatorischen Herausforderungen.


Genau aus dieser Erfahrung heraus begleitet Beate heute Menschen dabei, wichtige Dinge rechtzeitig zu regeln. Mit Orientierung, Struktur und Ruhe, damit Angehörige im Ernstfall nicht zusätzlich im Chaos versinken. Denn nach dem Verlust eines geliebten Menschen, bräuchte man eigentlich Zeit zum Atmen. Stattdessen geht es plötzlich nicht mehr nur um Trauer.


Sondern auch um Patientenverfügungen, Testamente, Konten, Passwörter, Papierkram. Und die Frage: „Was hätte ich eigentlich früher regeln sollen?“


Diese Folge ist kein trockenes Gespräch über Vorsorge. Sondern ein ehrlicher, emotionaler und manchmal auch schmerzhafter Blick auf das Danach.


Beate spricht mit uns ehrlich darüber, warum Vorsorge nichts mit Schwarzmalerei zu tun hat, sondern mit Liebe. Und warum es einen riesigen Unterschied machen kann, ob wichtige Dinge vorher geregelt wurden oder nicht. Denn Vorsorge bedeutet nicht, mit Angst zu leben. Sondern Verantwortung zu übernehmen. Für die Menschen, die man liebt. Und für die, die irgendwann vielleicht zurückbleiben.


Vielleicht nimmt diese Folge ein bisschen Angst. Vielleicht bringt sie jemanden ins Handeln. Und vielleicht verhindert sie irgendwann genau das Chaos, das so viele Hinterbliebene erleben.


Alles Liebe, Manja & Claudia 🤍


Und wenn ihr euch nach dieser Folge vielleicht mit manchen Themen näher beschäftigen möchtet oder Kontakt zu Beate aufnehmen wollt, findet ihr hier ihre Kontaktdaten:


Kontakt zu Beate Plapper


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Folge 11: Zwischen altem Ich und neuem Leben – Warum Trauer Menschen verändert
07.05.2026
42 Minuten
Kennst du das Gefühl, dass du nach einem Verlust plötzlich nicht mehr du selbst bist? Dass Dinge, die früher wichtig waren, plötzlich bedeutungslos wirken. Dass du sensibler geworden bist. Ehrlicher. Vielleicht auch härter in deinen Grenzen. Und gleichzeitig weicher im Herzen. Manchmal schaut man sich selbst an und denkt: So war ich früher nicht.


In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Trauer Menschen verändert. Warum sich das alte Leben irgendwann nicht mehr passend anfühlt. Warum man sich selbst manchmal kaum wiedererkennt und warum genau darin vielleicht auch Wachstum liegt.


Wir sprechen über das alte Ich, das irgendwie mitgestorben ist. Aber auch über die neue Version von uns, die langsam entsteht. Mutiger. Klarer. Echter.


Eine Folge über Veränderung. Über Schmerz. Über Entwicklung. Und über dieses seltsame Dazwischen, wenn man nicht mehr die Alte ist, aber die Neue gerade erst kennenlernt.


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Manja & Claudia


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Folge 10: Gut gemeint, aber komplett daneben – Trauerbullshitbingo
12.04.2026
31 Minuten
Kennt ihr das: Der Mensch, den ihr liebt, ist gestorben und plötzlich fangen andere an, Dinge zu sagen, die sich nicht tröstend anfühlen, sondern einfach nur falsch. Und du sitzt da, hörst zu, nickst vielleicht sogar und innerlich willst du einfach nur weg, dich verkriechen, unsichtbar sein. Weil es zu viel ist. Weil es daneben ist. Und weil du dich danach oft noch weniger verstanden fühlst als vorher. In dieser Folge sprechen wir genau darüber: was solche Aussagen in einem auslösen, was man in diesen Momenten denkt und meistens nicht sagt und warum man sich in der Trauer oft zusätzlich unter Druck gesetzt fühlt. Und ja, wir lachen auch. Weil manches so absurd ist, dass man es sonst nicht aushält. Nicht, weil wir jemanden schlecht machen wollen, sondern weil viele es einfach nicht besser wissen. Aber vielleicht hilft genau das hier: zu verstehen, wie sich Trauer wirklich anfühlt und was man in solchen Momenten wirklich braucht. Vielleicht keine perfekten Worte. Vielleicht keine Lösung. Sondern einfach jemanden, der bleibt und es aushält.


Diese Folge ist für dich, wenn du diese Sätze schon gehört hast und innerlich einfach nur dachtest: Bitte hör auf. Und für alle, die es besser machen wollen.


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Folge 9: Umziehen in der Trauer – wenn man ein Leben zurücklässt
27.03.2026
38 Minuten
Du stehst in einem Raum,in dem einmal dein Leben war. Und plötzlich musst du entscheiden, was bleibt und was geht.


Du hältst Dinge in der Hand und merkst: Das ist nicht einfach ein Gegenstand. Das ist Erinnerung. Das ist ein Stück Leben.In dieser Folge geht es um genau diesen Moment.


Um das Aufgeben von Orten, die einmal Sicherheit waren. Um das Aussortieren eines Lebens, das so nicht mehr weitergeht. Und um dieses Gefühl, dass mit jedem Teil, das geht etwas mitgeht, ob man will oder nicht. Über den inneren Konflikt zwischen Herz und Realität. Und über das Gefühl, den Menschen noch einmal zu verlieren, wenn man Dinge loslässt.


Es geht um Überforderung. Um Wut. Um diese leisen Momente, in denen alles zu viel wird. Und um die Erkenntnis, die oft erst viel später kommt: Dass das, was wirklich zählt, nie in den Dingen war.


Diese Folge ist für dich, wenn du selbst einen Ort verlassen musst, der sich einmal nach Zuhause angefühlt hat.


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Folge 8: Zwischen Trauer und Formularen – wie man funktioniert, wenn das Leben gerade zerbricht
12.03.2026
29 Minuten
Wenn ein Mensch stirbt, denken die meisten zuerst an Schmerz, Vermissen und Leere. Worüber viel seltener gesprochen wird: über den Alltag danach. Über Formulare, Termine, E-Mails, Banken, Ämter und Versicherungen. Über all die Entscheidungen, die plötzlich getroffen werden müssen, obwohl man innerlich kaum atmen kann.


In dieser Folge sprechen wir darüber, wie sich dieser „Funktionsmodus“ anfühlt, wenn man noch mitten im Schock ist. Über Momente, in denen man einfach nur funktionieren muss. Und über diese kleinen Situationen, die einen immer wieder daran erinnern, dass das eigene Leben gerade komplett anders geworden ist.


Diese Folge ist für dich, wenn du gerade zwischen Trauer und Organisation festhängst und das Gefühl hast, dass die Welt einfach weiterfordert, obwohl dein eigenes Leben gerade zerbrochen ist. Und sie ist auch für alle, die besser verstehen wollen, was Trauernde in dieser Zeit wirklich leisten müssen.


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Wenn du dich hier verstanden fühlst: Danke, dass du da bist.


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Über diesen Podcast

Ungeschönt und unzensiert – vom Überleben zum Leben. Wir sind zwei Frauen, die den Tod mitten im Leben, viel zu früh, erlebt haben, als Witwen, die weitergehen mussten und wir reden darüber. Ohne Floskeln, ohne Filter, ohne Rücksicht auf das, worüber andere schweigen. In diesem Podcast sprechen wir über Trauer, Verlust und das tägliche Überleben und Funktionieren, aber auch über schwarzen Humor, absurde Momente und den Mut, irgendwann wieder zu leben. Wir erzählen, was wirklich passiert, wenn der Mensch an deiner Seite stirbt.
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