Unfreiwillig solo- Sterben war nicht der Plan

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Episoden

Folge 14: Wann darf ich wieder lieben? – Zwischen Schuldgefühlen und Hoffnung
14.07.2026
41 Minuten
Wann darf ich nach dem Tod meines Partners oder meiner Partnerin wieder lieben?


Eine Frage, die viele Hinterbliebene beschäftigt und auf die es keine allgemeingültige Antwort gibt.


In dieser Folge sprechen wir über Schuldgefühle, Sehnsucht, die Angst vor erneutem Verlust und den Druck von außen. Warum fühlt sich neue Liebe manchmal wie Verrat an? Gibt es überhaupt den richtigen Zeitpunkt? Und kann man gleichzeitig trauern und lieben?


Diese Folge ist persönlicher als viele zuvor. Gemeinsam nehmen wir euch mit auf einen Weg, über den wir bisher nur selten gesprochen haben. Manja erzählt offen von ihrem eigenen Versuch, nach einem unvorstellbaren Verlust ihr Herz wieder für einen anderen Menschen zu öffnen, mit allen Hoffnungen, Ängsten und Erkenntnissen, die dieser Weg mit sich gebracht hat.


Wir sprechen darüber,


• warum Trauer und Liebe gleichzeitig existieren können,


• weshalb niemand einen verstorbenen Menschen ersetzt,


• wie Schuldgefühle und Verlustängste neue Beziehungen beeinflussen,


• und warum Kommunikation, Mitgefühl und Verständnis so entscheidend sind.


Am Ende bleibt für uns eine Erkenntnis, die diese Folge trägt:


Ein Herz wird nicht geteilt. Es wächst.


Vielleicht ist die eigentliche Frage deshalb gar nicht:


„Wann darf ich wieder lieben?“


Sondern: „Wann erlaube ich mir wieder, glücklich zu sein?“


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Alles Liebe,Manja & Claudia ️


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Folge 13: Die Rolle der Witwe – damals und heute
01.07.2026
36 Minuten
Früher gab es klare Regeln. Heute gibt es kaum noch welche und trotzdem scheint der Druck größer denn je.


In dieser Folge sprechen wir darüber, wie sich das Bild der Witwe im Laufe der Zeit verändert hat. Über schwarze Kleidung, Trauerjahre und gesellschaftliche Erwartungen von damals. Aber auch über die Herausforderungen, mit denen Witwen heute leben: den Druck, schnell wieder zu funktionieren, stark zu sein und möglichst rasch ins Leben zurückzufinden.


Wir sprechen offen über unsere eigenen Erfahrungen, über Vorurteile, Einsamkeit, neue Freiheit, Identität und die Frage:


Wer entscheidet eigentlich, wie lange wir trauern dürfen?


Diese Folge ist keine Reise zurück in die Vergangenheit. Sie ist eine Einladung, Trauer neu zu betrachten, ohne Schubladen, ohne Zeitlimit und ohne Erwartungen.


Denn eines ist geblieben:


Liebe endet nicht mit dem Tod.


Und vielleicht brauchen Witwen heute nicht mehr Regeln, sondern Menschen, die zuhören, Verständnis zeigen und einfach bleiben.


️ Wir wünschen uns eine Gesellschaft, in der niemand seinen Trauerweg allein gehen muss.


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Folge 12: „Vorsorge ist ein Akt der Liebe“ – Beate über das Chaos, wenn plötzlich jemand fehlt
17.05.2026
35 Minuten
Heute haben wir unseren ersten Gast bei uns. Und ehrlich gesagt könnten wir uns kein wichtigeres Thema vorstellen.


Denn über Tod, Vorsorge, Vollmachten oder Testamente spricht fast niemand gerne. Bis das Leben plötzlich alles verändert.


In dieser Folge sprechen wir mit Beate Plapper – Witwe und Vorsorgeberaterin.


Nachdem ihr Mann an einem Hirntumor erkrankte und verstarb, musste Beate nicht nur mit ihrer Trauer umgehen, sondern plötzlich auch mit Behörden, Versicherungen, Vollmachten, Testamenten, Witwenrente und unzähligen organisatorischen Herausforderungen.


Genau aus dieser Erfahrung heraus begleitet Beate heute Menschen dabei, wichtige Dinge rechtzeitig zu regeln. Mit Orientierung, Struktur und Ruhe, damit Angehörige im Ernstfall nicht zusätzlich im Chaos versinken. Denn nach dem Verlust eines geliebten Menschen, bräuchte man eigentlich Zeit zum Atmen. Stattdessen geht es plötzlich nicht mehr nur um Trauer.


Sondern auch um Patientenverfügungen, Testamente, Konten, Passwörter, Papierkram. Und die Frage: „Was hätte ich eigentlich früher regeln sollen?“


Diese Folge ist kein trockenes Gespräch über Vorsorge. Sondern ein ehrlicher, emotionaler und manchmal auch schmerzhafter Blick auf das Danach.


Beate spricht mit uns ehrlich darüber, warum Vorsorge nichts mit Schwarzmalerei zu tun hat, sondern mit Liebe. Und warum es einen riesigen Unterschied machen kann, ob wichtige Dinge vorher geregelt wurden oder nicht. Denn Vorsorge bedeutet nicht, mit Angst zu leben. Sondern Verantwortung zu übernehmen. Für die Menschen, die man liebt. Und für die, die irgendwann vielleicht zurückbleiben.


Vielleicht nimmt diese Folge ein bisschen Angst. Vielleicht bringt sie jemanden ins Handeln. Und vielleicht verhindert sie irgendwann genau das Chaos, das so viele Hinterbliebene erleben.


Alles Liebe, Manja & Claudia 🤍


Und wenn ihr euch nach dieser Folge vielleicht mit manchen Themen näher beschäftigen möchtet oder Kontakt zu Beate aufnehmen wollt, findet ihr hier ihre Kontaktdaten:


Kontakt zu Beate Plapper


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Folge 11: Zwischen altem Ich und neuem Leben – Warum Trauer Menschen verändert
07.05.2026
42 Minuten
Kennst du das Gefühl, dass du nach einem Verlust plötzlich nicht mehr du selbst bist? Dass Dinge, die früher wichtig waren, plötzlich bedeutungslos wirken. Dass du sensibler geworden bist. Ehrlicher. Vielleicht auch härter in deinen Grenzen. Und gleichzeitig weicher im Herzen. Manchmal schaut man sich selbst an und denkt: So war ich früher nicht.


In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Trauer Menschen verändert. Warum sich das alte Leben irgendwann nicht mehr passend anfühlt. Warum man sich selbst manchmal kaum wiedererkennt und warum genau darin vielleicht auch Wachstum liegt.


Wir sprechen über das alte Ich, das irgendwie mitgestorben ist. Aber auch über die neue Version von uns, die langsam entsteht. Mutiger. Klarer. Echter.


Eine Folge über Veränderung. Über Schmerz. Über Entwicklung. Und über dieses seltsame Dazwischen, wenn man nicht mehr die Alte ist, aber die Neue gerade erst kennenlernt.


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Folge 10: Gut gemeint, aber komplett daneben – Trauerbullshitbingo
12.04.2026
31 Minuten
Kennt ihr das: Der Mensch, den ihr liebt, ist gestorben und plötzlich fangen andere an, Dinge zu sagen, die sich nicht tröstend anfühlen, sondern einfach nur falsch. Und du sitzt da, hörst zu, nickst vielleicht sogar und innerlich willst du einfach nur weg, dich verkriechen, unsichtbar sein. Weil es zu viel ist. Weil es daneben ist. Und weil du dich danach oft noch weniger verstanden fühlst als vorher. In dieser Folge sprechen wir genau darüber: was solche Aussagen in einem auslösen, was man in diesen Momenten denkt und meistens nicht sagt und warum man sich in der Trauer oft zusätzlich unter Druck gesetzt fühlt. Und ja, wir lachen auch. Weil manches so absurd ist, dass man es sonst nicht aushält. Nicht, weil wir jemanden schlecht machen wollen, sondern weil viele es einfach nicht besser wissen. Aber vielleicht hilft genau das hier: zu verstehen, wie sich Trauer wirklich anfühlt und was man in solchen Momenten wirklich braucht. Vielleicht keine perfekten Worte. Vielleicht keine Lösung. Sondern einfach jemanden, der bleibt und es aushält.


Diese Folge ist für dich, wenn du diese Sätze schon gehört hast und innerlich einfach nur dachtest: Bitte hör auf. Und für alle, die es besser machen wollen.


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Manja & Claudia





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Über diesen Podcast

Ungeschönt und unzensiert – vom Überleben zum Leben. Wir sind zwei Frauen, die den Tod mitten im Leben, viel zu früh, erlebt haben, als Witwen, die weitergehen mussten und wir reden darüber. Ohne Floskeln, ohne Filter, ohne Rücksicht auf das, worüber andere schweigen. In diesem Podcast sprechen wir über Trauer, Verlust und das tägliche Überleben und Funktionieren, aber auch über schwarzen Humor, absurde Momente und den Mut, irgendwann wieder zu leben. Wir erzählen, was wirklich passiert, wenn der Mensch an deiner Seite stirbt.
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