Folge 10: Alles gelogen? Der Kampf gegen Desinformation auf Sozialen Medien
37 Minuten
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vor 1 Monat
Sie scrollen durch Instagram, TikTok oder Facebook – und
plötzlich springt Ihnen ein Bild ins Auge: zerstörte Häuser, ein
wütendes Zitat, dazu eine Schlagzeile, die Sie sofort packt.
Teilen Sie das weiter? Oder ist es vielleicht manipuliert? Genau
in solchen Momenten entscheidet sich, ob Desinformation wirkt.
Vor allem in Krisenzeiten fluten Falschmeldungen unsere Feeds.
Fotos, die aus dem Kontext gerissen werden, reißerische
Schlagzeilen, erfundene Zitate. Und das Problem: In Sekunden
können sie millionenfach geteilt werden – und so Angst,
Misstrauen und sogar politische Entscheidungen beeinflussen. Das
reicht von einzelnen Falschmeldungen bis hin zu gezielten
Lügen-Kampagnen, die Zweifel säen und Gesellschaften spalten
sollen. Und nirgendwo verbreiten sie sich schneller als in
sozialen Netzwerken. Doch wieso funktionieren Desinformationen in
Krisenzeiten so gut und wie können wir uns davor schützen? Über
diese Fragen habe ich mit Luisa Gehle gesprochen. Sie ist
Wissenschaftlerin am Institut für Publizistik in Mainz. Dort
promoviert sie zum Thema Anfälligkeit für Desinformation in
verschiedensten Kontexten, vor allem in Krisensituationen. Zum
Beispiel im Kontext der russischen Invasion der Ukraine. Außerdem
mit Sophie Timmermann, die Leiterin des Faktencheck-Teams bei
CORRECTIV. Correctiv ist ein gemeinnützige und investigative
Redaktion.
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