#271 Nachrichten für Deutschlernende vom 30. Januar 2026 | Nachrichten in Einfacher Sprache
4 Minuten
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vor 3 Wochen
Aktuelle Nachrichten in einfacher Sprache!
Willkommen zu den Nachrichten für Deutschlernende vom 30. Januar
2026.
Hier erfahrt ihr die wichtigsten Meldungen des Tages –
verständlich und klar erklärt!
Themen heute:
– Höchste Arbeitslosigkeit seit zwölf Jahren: Über drei Millionen
Menschen sind im Januar ohne Arbeit gemeldet, die Quote steigt
auf 6,6 Prozent.
– Kündigung wegen teurer Untervermietung: Ein Mieter aus Berlin
musste ausziehen, weil er mit seiner Untervermietung monatlich
500 Euro Gewinn machte.
– Urlaub auf dem Mond geplant: Ein US-Unternehmen will ab 2032
ein aufblasbares Hotel für vier Gäste auf dem Mond eröffnen.
– Strafe für Makler wegen Diskriminierung: Ein Makler aus Hessen
muss 3.000 Euro zahlen, weil er eine Frau wegen ihrer Herkunft
benachteiligt hat.
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Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 30.
Januar 2026.
Höchste Arbeitslosigkeit seit zwölf Jahren
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist stark gestiegen. Im
Januar waren mehr als drei Millionen Menschen ohne Job. Das ist
der höchste Stand seit fast zwölf Jahren. Im Vergleich zum
Vormonat sind über 175.000 Menschen mehr arbeitslos gemeldet. Die
Arbeitslosenquote liegt damit aktuell bei 6,6 Prozent. Die
Bundesagentur für Arbeit hat diese Zahlen heute am Freitag
veröffentlicht.
Kündigung wegen teurer Untervermietung
Wer seine Wohnung untervermietet, darf damit keinen Gewinn
machen. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. In einem Fall
aus Berlin hatte ein Mieter seine Wohnung für fast das Doppelte
seiner eigenen Miete weitergegeben. Er machte jeden Monat rund
500 Euro Gewinn. Der Vermieter hat ihm deshalb gekündigt. Die
Richter haben dem Vermieter recht gegeben. Der Mieter muss die
Wohnung nun verlassen. Untervermietung ist zwar erlaubt, wenn man
zum Beispiel verreist, aber die Miete darf nicht viel höher sein
als der eigene Preis.
Urlaub auf dem Mond
Ein junges Unternehmen aus den USA plant ein Hotel auf dem Mond.
Ab dem Jahr 2032 sollen dort die ersten Gäste schlafen. Das Hotel
ist ein besonderes Zelt, das auf dem Mond mit Luft aufgeblasen
wird. Bis zu vier Besucher haben dort Platz. Sie können dort
spazieren gehen oder sogar Golf spielen. Der Urlaub ist aber
extrem teuer und kostet mehrere Millionen Euro. Wer möchte, kann
sich heute schon für eintausend Dollar anmelden.
Strafe für Makler wegen Diskriminierung
Ein Makler aus Hessen muss 3.000 Euro Strafe zahlen, weil er eine
Frau wegen ihrer Herkunft abgelehnt hat. Die Frau hatte sich für
eine Wohnung beworben, aber keine Antwort bekommen. Als sie sich
kurz danach mit deutschen Namen wie Schmidt oder Schneider
beworben hat, hat sie sofort Termine für eine Besichtigung
bekommen. Der Bundesgerichtshof hat nun entschieden, dass Makler
für solche Benachteiligungen haften müssen. Es ist gesetzlich
verboten, Menschen wegen ihrer Herkunft bei der Wohnungssuche
schlechter zu behandeln.
Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören.
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