"Der Wahlkreis": Das Disneyland der Rechten
Ob AfD oder Trumps Maga-Bewegung: Ungarns “illiberale Demokratie”
gilt vielen Rechten als Vorbild. Wie sichert Orban seine Macht, und
hat das wirklich Modellcharakter?
1 Stunde 11 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Wochen
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán ist schon lange der Badboy
der EU, Ex-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker begrüßte ihn
schon mal frotzelnd mit “Hello, dictator”. Daheim höhlt
Orbán den Rechtsstaat aus, in Brüssel legt er Veto gegen
Ukrainehilfen ein. Und zu Hause scheint Orbán den Machterhalt
perfektioniert zu haben: Seit 16 Jahren regiert er in Ungarn, wurde
dreimal wiedergewählt und kann auf eine Zweidrittelmehrheit im
Parlament zurückgreifen. Das System Orbán fasziniert Rechte
weltweit – nicht nur die AfD in Deutschland, sondern auch das
Trump-Lager, das regelmäßig nach Budapest reist, um von Ungarn zu
lernen. Auch die CSU war kurzzeitig mal Orbán-Fan, worüber sie
heute nicht mehr so gerne spricht. In einer neuen Ausgabe von Was
jetzt? – Der Wahlkreis sprechen Lisa Caspari, Paul Middelhoff und
Robert Pausch über Orbáns Begriff der “illiberalen Demokratie”
und die Mechanismen, die dahinterstecken. Was unterscheidet seinen
Autoritarismus von dem in Russland, und warum ist er für Rechte
gerade dadurch attraktiv? Wie hat Orbán es geschafft, über all
die Jahre große Teile der Ungarn hinter seiner Politik zu vereinen
– und warum scheint diese Zustimmung gerade jetzt, vor den nächsten
Wahlen, zu bröckeln? Der nächste Wahlkreis erscheint am 28.
Februar. Moderation: Lisa Caspari Produktion: Pool Artists
Shownotes Wie sich die amerikanische Rechte in Ungarn
verliebte (New York Times) Eine große New-Yorker-Reportage über die
Amerika-Leidenschaft der amerikanischen Rechten Orbáns Rede bei
CPAC Béla Greskovits über Orbáns System der Civic Circles Ein
Ideologe des Orbán-Regimes über Orbáns Regierungstechnik Orbáns
Rede zur illiberalen Demokratie Eine interessante Analyse zu Orbáns
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schon mal frotzelnd mit “Hello, dictator”. Daheim höhlt
Orbán den Rechtsstaat aus, in Brüssel legt er Veto gegen
Ukrainehilfen ein. Und zu Hause scheint Orbán den Machterhalt
perfektioniert zu haben: Seit 16 Jahren regiert er in Ungarn, wurde
dreimal wiedergewählt und kann auf eine Zweidrittelmehrheit im
Parlament zurückgreifen. Das System Orbán fasziniert Rechte
weltweit – nicht nur die AfD in Deutschland, sondern auch das
Trump-Lager, das regelmäßig nach Budapest reist, um von Ungarn zu
lernen. Auch die CSU war kurzzeitig mal Orbán-Fan, worüber sie
heute nicht mehr so gerne spricht. In einer neuen Ausgabe von Was
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Robert Pausch über Orbáns Begriff der “illiberalen Demokratie”
und die Mechanismen, die dahinterstecken. Was unterscheidet seinen
Autoritarismus von dem in Russland, und warum ist er für Rechte
gerade dadurch attraktiv? Wie hat Orbán es geschafft, über all
die Jahre große Teile der Ungarn hinter seiner Politik zu vereinen
– und warum scheint diese Zustimmung gerade jetzt, vor den nächsten
Wahlen, zu bröckeln? Der nächste Wahlkreis erscheint am 28.
Februar. Moderation: Lisa Caspari Produktion: Pool Artists
Shownotes Wie sich die amerikanische Rechte in Ungarn
verliebte (New York Times) Eine große New-Yorker-Reportage über die
Amerika-Leidenschaft der amerikanischen Rechten Orbáns Rede bei
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