Traum vom neuen Weltkalender?
vor 5 Monaten
Unser heutiger Kalender wirkt wie ein Naturgesetz: Zwölf Monate,
Zweiundfünfzig Wochen, Sieben Wochentage. Der Gregorianische
Kalender, mit Wurzeln im Jahr 1582, ist jedoch ein politisches und
religiöses Konstrukt. Schrittweise eingeführt und doch immer w
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 5 Monaten
Episode 190
Unser heutiger Kalender wirkt wie ein Naturgesetz: Zwölf Monate,
Zweiundfünfzig Wochen, Sieben Wochentage. Der Gregorianische
Kalender, mit Wurzeln im Jahr 1582, ist jedoch ein politisches
und religiöses Konstrukt. Schrittweise eingeführt und doch immer
wieder mal in Frage gestellt. Eigentlich ist dieser Kalender eher
ein historischer Flickenteppich als eine globale Norm.
Für Unternehmer und Controller ist der Gregorianische Kalender
eher ein Albtraum: Monate mit 28, 30 oder 31 Tagen. Quartale mit
unterschiedlich vielen Arbeitstagen. Feiertage, die jedes Jahr
woanders liegen. Wer Umsatz, Löhne oder Produktivität vergleichen
will, vergleicht ständig Äpfel mit Birnen. In den 1910er- und
1920er-Jahren wächst deshalb die Idee: Man könnte das Jahr doch
rationalisieren wie eine Maschine. Und zur Diskussion stand ein
Kalender mit 13 Monaten! Mit namhaften Fürsprechern.
Für die Episode 190 der Turtlezone Tiny Talks betrachten Dr.
Michael Gebert und Oliver Schwartz das junge 20. Jahrhundert und
erinnern an den Statistiker Moses B. Cotsworth, den Kodak-Gründer
und Millionär George Eastman und die aufregenden politischen
Debatten im Völkerbund und später den Vereinten Nationen –
angetrieben vom „National Committee on Calendar Simplification“
und auch der US-Regierung. 23 spannende Podcast-Minuten rund um
eine Initiative, die heute in Vergessen geraten ist – unser Leben
aber hätte fundamental verändern können.
00:15 Einführung in den neuen Kalender 02:55 Industrialisierung
und Kalenderproblematik 04:39 Moses B. Codsworth tritt auf 10:13
Kodak und die neue Zeitrechnung 11:50 Die Idee verbreitet sich
weltweit 13:36 Widerstand der Religionsgemeinschaften 15:47 Der
Völkerbund und das Scheitern 17:24 Kodak und die isolierte
Zeitrechnung 19:50 Schwierigkeiten der globalen Veränderung 20:19
Vergessenheit der Kalenderreform
Unser heutiger Kalender wirkt wie ein Naturgesetz: Zwölf Monate,
Zweiundfünfzig Wochen, Sieben Wochentage. Der Gregorianische
Kalender, mit Wurzeln im Jahr 1582, ist jedoch ein politisches
und religiöses Konstrukt. Schrittweise eingeführt und doch immer
wieder mal in Frage gestellt. Eigentlich ist dieser Kalender eher
ein historischer Flickenteppich als eine globale Norm.
Für Unternehmer und Controller ist der Gregorianische Kalender
eher ein Albtraum: Monate mit 28, 30 oder 31 Tagen. Quartale mit
unterschiedlich vielen Arbeitstagen. Feiertage, die jedes Jahr
woanders liegen. Wer Umsatz, Löhne oder Produktivität vergleichen
will, vergleicht ständig Äpfel mit Birnen. In den 1910er- und
1920er-Jahren wächst deshalb die Idee: Man könnte das Jahr doch
rationalisieren wie eine Maschine. Und zur Diskussion stand ein
Kalender mit 13 Monaten! Mit namhaften Fürsprechern.
Für die Episode 190 der Turtlezone Tiny Talks betrachten Dr.
Michael Gebert und Oliver Schwartz das junge 20. Jahrhundert und
erinnern an den Statistiker Moses B. Cotsworth, den Kodak-Gründer
und Millionär George Eastman und die aufregenden politischen
Debatten im Völkerbund und später den Vereinten Nationen –
angetrieben vom „National Committee on Calendar Simplification“
und auch der US-Regierung. 23 spannende Podcast-Minuten rund um
eine Initiative, die heute in Vergessen geraten ist – unser Leben
aber hätte fundamental verändern können.
00:15 Einführung in den neuen Kalender 02:55 Industrialisierung
und Kalenderproblematik 04:39 Moses B. Codsworth tritt auf 10:13
Kodak und die neue Zeitrechnung 11:50 Die Idee verbreitet sich
weltweit 13:36 Widerstand der Religionsgemeinschaften 15:47 Der
Völkerbund und das Scheitern 17:24 Kodak und die isolierte
Zeitrechnung 19:50 Schwierigkeiten der globalen Veränderung 20:19
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