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  4. Bionisches Sehen bei trockener AMD: Was das PRIMA-Implantat leisten kann
In dieser aktuellen Folge des Podcasts Retina View sprechen wir
über einen möglichen Meilenstein in der Behandlung der trockenen
altersabhängigen Makuladegeneration (AMD): das PRIMA-Implantat,
einen bionischen Netzhautchip zur teilweisen Wiederherstellung
des zentralen Sehens bei geographischer Atrophie.

Anlass ist der erfolgreiche Abschluss der
europäischenPRIMAvera-Studie, in der 38 Patientinnen und
Patienten mit fortgeschrittenertrockener AMD behandelt wurden.
Die Ergebnisse zeigen, dass das Implantat sicher ist und bei
ausgewählten Betroffenen eine klinisch relevante Verbesserung der
zentralen Wahrnehmung ermöglichen kann.

Im Gespräch erläutern wir:

was geographische Atrophie für Betroffene bedeutet

warum es in Deutschland bislang keine
zugelassenenmedikamentösen Therapien gibt

wie das PRIMA-Implantat technisch funktioniert

für wen diese neue Behandlungsoption infrage kommenkönnte

welche Schritte nun auf dem Weg zur möglichenVersorgung in
Deutschland folgen

Dabei sprechen wir auch über realistische Erwartungen, den
Stellenwert der Rehabilitation – und darüber, warum bereits die
Behandlung eines Auges für den Alltag einen Unterschied machen
kann.

Unser Gesprächspartner: Prof. Dr. Frank G. Holz

Unser Interviewgast ist Frank G. Holz, einer der international
führenden Experten auf dem Gebiet der Netzhauterkrankungen.

Er ist Direktor der Universitäts-Augenklinik Bonn am
Universitätsklinikum Bonn (UKB) und seit vielen Jahren maßgeblich
an der klinischen Forschung zur altersabhängigen
Makuladegeneration beteiligt.

Prof. Holz ist:

Initiator und Leiter zahlreicher nationaler und
internationalerAMD-Studien

wissenschaftlicher Berater in europäischen
Zulassungsverfahren

ausgewiesener Experte für innovative Therapieansätze
beiNetzhauterkrankungen

Im Podcast ordnet er die Studienergebnisse zum PRIMA-Implantat
ein, erklärt die medizinischen Hintergründe verständlich und gibt
einen Ausblick darauf, welche Bedeutung diese Technologie künftig
für Menschen mit geographischer Atrophie haben könnte.

Hinweis: Retina plus e.V. informiert unabhängig und
patientenorientiert über neue Forschungsansätze und begleitet die
weiteren Schritte rund um das PRIMA-Implantat aufmerksam.

Mehr Informationen zu unserer Arbeit: www.retinaplus.de

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„Bionisches Sehen bei trockener AMD: Was das PRIMA-Implantat leisten kann“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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