Elias Hirschl und die Macht der Sprache in „Schleifen“
Der Autor und Musiker hat seinen neuesten Roman veröffentlicht
1 Stunde 7 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Monat
Was passiert, wenn Worte nicht nur beschreiben, sondern krank
machen? In dieser Folge spreche ich mit dem Autor, Poetry-Slammer
und Musiker Elias Hirschl („Salonfähig“, 2021) über seinen Roman
„Schleifen“, ein Buch über die Obsession, die Welt vollständig in
Sprache zu überführen. Im Zentrum stehen die Sprachphilosophin
Franziska Denk und der Mathematiker Otto Mandl, angesiedelt im
Umfeld des Wiener Kreises – und der Traum von einer
Universalsprache, die alles ordnen, erklären und heilen soll. Ein
Projekt, das immer wieder neu beginnt und zwangsläufig scheitert.
Wir sprechen über Sprache als Macht, über Klarheit als Verheißung
und Gefahr, über Wörter, die Realität verzerren oder auslöschen
können. Über Krankheiten, die erst real werden, wenn sie benannt
sind. Es geht um mathematische Beweise und literarische Formen, um
Fußnoten, erfundene Quellen und die Frage, warum wir Texten
vertrauen, sobald sie wissenschaftlich klingen. Elias Hirschl
erzählt von seinen eigenen Zugängen zwischen Mathematik,
Philosophie und Schreiben und dem Wunsch vieler Menschen nach einer
Weltformel. Wir sprechen über Hirschls musikalisches Projekt Ein
Gespenst, über seine Schreibroutinen zwischen Disziplin und
Kontrollverlust und darüber, warum er sich mit jedem neuen Buch
bewusst neu erfinden möchte, statt an einer einmal gefundenen Form
festzuhalten. Über Schreiben als Risiko, als ewige Schleife mit
offenem Ausgang.
machen? In dieser Folge spreche ich mit dem Autor, Poetry-Slammer
und Musiker Elias Hirschl („Salonfähig“, 2021) über seinen Roman
„Schleifen“, ein Buch über die Obsession, die Welt vollständig in
Sprache zu überführen. Im Zentrum stehen die Sprachphilosophin
Franziska Denk und der Mathematiker Otto Mandl, angesiedelt im
Umfeld des Wiener Kreises – und der Traum von einer
Universalsprache, die alles ordnen, erklären und heilen soll. Ein
Projekt, das immer wieder neu beginnt und zwangsläufig scheitert.
Wir sprechen über Sprache als Macht, über Klarheit als Verheißung
und Gefahr, über Wörter, die Realität verzerren oder auslöschen
können. Über Krankheiten, die erst real werden, wenn sie benannt
sind. Es geht um mathematische Beweise und literarische Formen, um
Fußnoten, erfundene Quellen und die Frage, warum wir Texten
vertrauen, sobald sie wissenschaftlich klingen. Elias Hirschl
erzählt von seinen eigenen Zugängen zwischen Mathematik,
Philosophie und Schreiben und dem Wunsch vieler Menschen nach einer
Weltformel. Wir sprechen über Hirschls musikalisches Projekt Ein
Gespenst, über seine Schreibroutinen zwischen Disziplin und
Kontrollverlust und darüber, warum er sich mit jedem neuen Buch
bewusst neu erfinden möchte, statt an einer einmal gefundenen Form
festzuhalten. Über Schreiben als Risiko, als ewige Schleife mit
offenem Ausgang.
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