Martin Gerber und der längste Umweg in die NHL
Der frühere Nationalgoalie spricht über seinen einmaligen Weg aus
der 2. Liga in die NHL, Trainings bei einem umstrittenen Coach,
«Die Parade» von 2006 und vieles mehr.
58 Minuten
Podcast
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Beschreibung
vor 3 Wochen
Die Eishockey-WM in Zürich und Freiburg startet am 15. Mai. Wir
bringen Ihnen die Weltmeisterschaft bereits jetzt ein bisschen
näher. Im neuen «Eisbrecher – WM-Edition» diskutieren wir alle
drei Wochen mit Protagonisten des Schweizer Eishockeys.
Unser siebter Gast ist Martin «Tinu» Gerber. Der 51-Jährige
arbeitet mittlerweile als Nachwuchstrainer in Langnau. Als Goalie
schrieb der Emmentaler Geschichte, indem er es aus den
Niederungen der 2. Liga zum Nationalspieler, Meister in Schweden
und Nummer-1-Goalie in der NHL schaffte.
Gerbers Karrierestart war kompliziert. Bei seinem Stammclub
Langnau sah man in ihm keinen Goalie für die 1. Mannschaft, und
so erkämpfte er sich auf Umwegen und in tieferen Ligen seinen
Platz im NLB- und später NLA-Team der Emmentaler. Danach ging es
plötzlich schnell: Nummer-1-Goalie in der höchsten Liga, Wechsel
nach Schweden, NHL-Draft, Nationalmannschaft inklusive Grosstaten
bei Olympia, zwei Teilnahmen am Stanley-Cup-Final inklusive
Triumph mit Carolina.
Im «Eisbrecher»-Podcast spricht Gerber über seine wilde Reise. Er
blickt dabei auch auf seine erste NHL-Station in Anaheim zurück,
wo er unter dem damals jungen und später stark umstrittenen
Trainer Mike Babcock spielte. Und auf die Gehirnerschütterungen,
die seine Karriere beendeten und deren Folgen er auch zehn Jahre
danach noch spürt.
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