Trotzanfälle bei Kleinkindern besser begleiten
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Beschreibung
vor 3 Wochen
Bei den Trotzanfällen bei Kleinkindern gibt es verschiedene
Gründe: Je besser wir das verstehen, desto einfacher und sicherer
können wir unser Kind begleiten.1. Dein Kind möchte etwas, was es
sich im Kopf vorgestellt hat, dass es aber motorisch mit den
Händen noch nicht hinbekommt. Dann ist es schnell frustriert und
sauer. Hier kannst du entweder immer wieder unterstützen und
proaktiv helfen, bis dein Kind es in wenigen Wochen selber kann,
oder aber du versteckst dieses Spielzeug für eine Zeit lang und
testest immer mal wieder, ob es mittlerweile motorisch fitter
ist.2. Dein Kind ist hungrig oder müde und bekommt deshalb einen
Wutanfall, denn es kann noch nicht gut Bescheid sagen, dass es
hungrig ist. Du solltest feste Essenszeiten und Schlafzeiten
einführen. Falls du Interesse hast, schau dir gerne meine Videos
zur „Durchschlafbegleitung“ an. Ich habe hier einen Kurs
aufgenommen, indem du deinem Kind beibringst durchzuschlafen.
Baue auch immer wieder Pausen ein, denn dein Kind kann oft selbst
keine Pausen machen. Ein Buch auf dem Sofa anschauen hilft dabei
einen Moment zur Ruhe zu kommen. Oder aber du machst Musik an und
nimmst dein Kind auf den Arm und tanzt mit ihm. Du kannst auch
eine Runde mit dem Buggy fahren oder mit dem Fahrrad und dein
Kind sitzt vor dir auf einem Fahrradsitz. So könnt ihr zusammen
die Gegend erkunden und dein Kind hat eine wunderbare körperliche
Pause.3. Dein Kind will etwas, was es nicht darf. Schau, dass du
einen Ja Umgebung im Wohnzimmer, Küche und Kinderzimmer schaffst.
Dann musst du nicht oft Nein sagen. Wenn es doch etwas macht, was
gefährlich ist, begleitest du dein Kind durch die Wut und
wechselst nach Möglichkeit die Umgebung /Situation.4. Dein Kind
will sich nicht anziehen. Hier helfen Rituale indem du immer
wieder erklärst und zeigst, dass ihr euch erst anzieht und dann
rauskönnt. Oder aber du lenkst dein Kind mit einem Lied oder Buch
ab und ziehst es in dem Moment an. 5. Dein Kind will unbedingt
mithelfen. Wann immer möglich, beziehe es im Haushalt mit ein und
bedanke dich für seine Hilfe. Plane dafür mehr Zeit ein, als du
eigentlich gebraucht hättest, aber es wird sich lohnen! Dein Kind
ist stolz Teil deiner Familie zu sein und spielt nach der getanen
Arbeit oft für ein paar Minuten alleine, weil es sich erholt und
zufrieden ist. 6. Bringe dein Kind einmal am Tag zum Lachen.
Lachen ist gesund und so wichtig in unserer schnelllebigen und
oft stressigen Zeit.Viel Erfolg und wenn du noch weitere Tipps
hast, schreibe sie gerne in die Kommentare. Deine Sabine
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