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Beschreibung
vor 3 Monaten
Das erste Mal begegnete Christine Magerski der
Literatursoziologie während ihrer Schulzeit in der DDR. Ihre
intellektuellen Interessen führten sie letztlich nach Kroatien,
an den Gründungsort der Zagreber Schule, und zum Begriff der
Form. Mit Hannah Schmidt-Ott spricht sie am Beispiel von Dorothee
Elmigers preisgekrönten Buch „Die Holländerinnen“ über die Form
des Gegenwartsromans, die Relevanz von Gesellschaftstheorie für
die Literatursoziologie und das Ende gesellschaftlicher
Gestaltbarkeit.
Christine Magerski ist Professorin für neuere deutsche Literatur-
und Kulturgeschichte an der Universität Zagreb.
Literatur
Andreas Reckwitz: „Das Ende der Illusionen. Politik, Ökonomie und
Kultur in der Spätmoderne“, Suhrkamp 2019.
Dorothee Elmiger: „Die Holländerinnen“, Hanser 2025.
Moritz Baßler: „Populärer Realismus. Vom International Style
gegenwärtigen Erzählens, C.H.Beck 2022.
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