Zwischen Eurovision, Social Media Detox, Bücher schreiben und Journalismus

Zwischen Eurovision, Social Media Detox, Bücher schreiben und Journalismus

Lukas Heinser über Schreiben seit den 90ern, Blogs, Medienwandel, den Eurovision, Aufmerksamkeit, Social Media Abstinenz und warum Abstand oft hilft.
1 Stunde 37 Minuten
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Storys aus der kreativen Szene
rebelko

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Aachen

Beschreibung

vor 2 Wochen

Autor und Journalist Lukas Heinser spricht mit mir über Schreiben
seit den 90ern, Blogs, Medienwandel, den Eurovision Song Contest,
Arbeitsroutinen, Aufmerksamkeit, Social Media und warum Abstand
oft hilft, Dinge besser einzuordnen. 

Lukas ist Autor, Blogger, Journalist und nicht nur seit Ende der
1990er Jahre im Internet unterwegs, sondern war Leiter des
Bildblogs und ist darüberhinaus freier Mitarbeiter des ARD Morgen
Magazins und Assistent des deutschen Kommentators beim Eurovision
Song Contest. 

Aber was heißt das eigentlich, wenn man so lange schreibt,
veröffentlicht, beobachtet und kommentiert? Und wie verändert
sich der Blick auf Medien, Arbeit und Öffentlichkeit, wenn man
all diese Phasen selbst miterlebt hat? In dieser Folge spreche
ich mit Lukas über seinen Weg vom frühen Bloggen bis zur heutigen
Arbeit zwischen Journalismus, Buchprojekten, Podcasts und dem
Eurovision Song Contest. 

Wir reden darüber, wie sich Schreiben über die Jahre verändert
hat, warum Blogs einmal ein eigener Mikrokosmos waren – und was
davon heute noch übrig geblieben ist. Ein großes Thema ist der
Alltag kreativer Arbeit: Wie entstehen Texte? Wie geht man mit
Deadlines, Feedback und dem eigenen Anspruch um?

 Lukas erzählt, warum er selten vor einem „leeren Blatt“
sitzt, wie Gedanken oft lange vor dem eigentlichen Schreiben
reifen – und weshalb Umgebung, Tools und Routinen einen größeren
Einfluss haben, als man denkt. Außerdem sprechen wir über
Aufmerksamkeit, Social Media und Arbeitskultur. 

Über den bewussten Rückzug von den Social Media Plattformen, über
Überforderung durch Dauermeinung und darüber, warum zeitlicher
Abstand oft hilft, Dinge klarer einzuordnen. Es geht um
Privilegien, um Medienlogiken, um Quellenkompetenz – und um die
Frage, wie man sich in all dem nicht verliert. 

Ein ausführlicher Talk über Schreiben, Medien und Arbeit – und
darüber, warum es sich lohnt, genauer hinzuschauen.

BILD LUKAS: Dominik Führ

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