KREATIV KORNER TALK

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Storys aus der kreativen Szene
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rebelko

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Aachen

Episoden

Vom Popkulturbeauftragten zum Stadtentwickler – Karrieren sind selten geradlinig (Teil 1)
11.02.2026
1 Stunde 21 Minuten
In dieser Episode spreche ich mit Stefan Schleifer über seinen alles andere als geradlinigen Weg durch die Kreativwirtschaft – von Musikbusiness, Ausstellungsplanung und Design bis hin zur kulturellen Stadtentwicklung. Stefan war unter anderem als Popkulturbeauftragter der Stadt Augsburg tätig, arbeitete über zehn Jahre im Referat für Kultur, Welterbe und Sport und leitet seit 2024 die SWA-Kreativwerk GmbH.  Dort verantwortet er eines der spannendsten Transformationsprojekte der Region: das historische Gaswerk Augsburg, ein rund 70.000 Quadratmeter großes Industriedenkmal, das heute als Ort für Kultur, Kreativwirtschaft, Nachtkultur und Open-Air-Events neu gedacht und entwickelt wird. Im Gespräch geht es um die Frage, warum Karrieren selten linear verlaufen und weshalb Generalisten in komplexen Projekten oft einen entscheidenden Vorteil haben.  Stefan spricht über seine Erfahrungen im Projektmanagement, über Stolpersteine, die man früh mitdenken sollte, und über den unsichtbaren Aufwand hinter Kampagnen, Entscheidungen und scheinbar „leichten“ Lösungen.  Ein zentrales Thema ist dabei auch seine Herangehensweise, früh Verantwortung zu übernehmen und zu übertragen, Chancen zu ergreifen – selbst dann, wenn der Weg noch nicht vollständig klar ist. Wir reden außerdem über die Bedeutung von Tools und visueller Denkweise in kreativen Prozessen, über Dramaturgie, Timing und Learnings aus dem Musikbusiness, die bis heute in seine Arbeit einfließen.  Darüber hinaus werfen wir einen Blick auf die Veränderungen der Ausgeh- und Partykultur nach der Pandemie, auf Nachtleben als Bestandteil von Stadtentwicklung und auf die Frage, wie viel Reibung, Lautstärke und Unordnung eine lebendige Stadt eigentlich aushalten muss. Ein ehrliches, tiefgehendes Gespräch über Kultur, Verantwortung, urbane Räume und darüber, wie aus vielen einzelnen Stationen im Rückblick ein stimmiges Ganzes entsteht. Dies ist übrigens Teil 1. Foto Stefan: Fabian Schreyer
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Zwischen Eurovision, Social Media Detox, Bücher schreiben und Journalismus
28.01.2026
1 Stunde 37 Minuten
Autor und Journalist Lukas Heinser spricht mit mir über Schreiben seit den 90ern, Blogs, Medienwandel, den Eurovision Song Contest, Arbeitsroutinen, Aufmerksamkeit, Social Media und warum Abstand oft hilft, Dinge besser einzuordnen.  Lukas ist Autor, Blogger, Journalist und nicht nur seit Ende der 1990er Jahre im Internet unterwegs, sondern war Leiter des Bildblogs und ist darüberhinaus freier Mitarbeiter des ARD Morgen Magazins und Assistent des deutschen Kommentators beim Eurovision Song Contest.  Aber was heißt das eigentlich, wenn man so lange schreibt, veröffentlicht, beobachtet und kommentiert? Und wie verändert sich der Blick auf Medien, Arbeit und Öffentlichkeit, wenn man all diese Phasen selbst miterlebt hat? In dieser Folge spreche ich mit Lukas über seinen Weg vom frühen Bloggen bis zur heutigen Arbeit zwischen Journalismus, Buchprojekten, Podcasts und dem Eurovision Song Contest.  Wir reden darüber, wie sich Schreiben über die Jahre verändert hat, warum Blogs einmal ein eigener Mikrokosmos waren – und was davon heute noch übrig geblieben ist. Ein großes Thema ist der Alltag kreativer Arbeit: Wie entstehen Texte? Wie geht man mit Deadlines, Feedback und dem eigenen Anspruch um?  Lukas erzählt, warum er selten vor einem „leeren Blatt“ sitzt, wie Gedanken oft lange vor dem eigentlichen Schreiben reifen – und weshalb Umgebung, Tools und Routinen einen größeren Einfluss haben, als man denkt. Außerdem sprechen wir über Aufmerksamkeit, Social Media und Arbeitskultur.  Über den bewussten Rückzug von den Social Media Plattformen, über Überforderung durch Dauermeinung und darüber, warum zeitlicher Abstand oft hilft, Dinge klarer einzuordnen. Es geht um Privilegien, um Medienlogiken, um Quellenkompetenz – und um die Frage, wie man sich in all dem nicht verliert.  Ein ausführlicher Talk über Schreiben, Medien und Arbeit – und darüber, warum es sich lohnt, genauer hinzuschauen. BILD LUKAS: Dominik Führ
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Von Hamburg nach Barcelona – Lauras kreativer Weg und ein Aufbruch an neue Ufer
14.01.2026
1 Stunde 35 Minuten
Laura ist selbstständige Design Direktorin – und gerade ist sie von Hamburg nach Barcelona gezogen. Aber wie kommt man überhaupt an so einen Punkt? Und was ist davor alles passiert, damit man so einen Entschluss fasst? Im Talk erzählt sie von ihrem Weg durch Agenturen, die Herausforderungen des Packaging Design, Brandings und Weiterbildung in UX/UI. Ihr Weg in die Selbstständigkeit, kreative Routinen und dem Mut, neu anzufangen. In dieser Folge sprechen wir über Lauras beruflichen Weg: über ihre Anfänge im Packaging- und Brand Design, über Stationen in Agenturen, über das langsame Hineinwachsen in Verantwortung – und über den Moment, in dem klar wird, dass man sich weiterbewegen möchte. Weg von reiner Ausführung, hin zu mehr konzeptionellem Denken, digitalen Produkten und UX/UI. Es geht um den echten Arbeitsalltag im Design: um Routinen, Fokus und Selbstorganisation, um die Herausforderungen der Selbstständigkeit und um die Frage, wie man Arbeit und Leben voneinander trennt, wenn beides ständig ineinandergreift. Laura teilt, was ihr hilft, produktiv und klar zu bleiben – und wo sie bewusst gegensteuert, wenn es zu viel wird. Wir sprechen außerdem über den Wandel der Branche: über Feedbackkultur, über Veränderung und über den sinnvollen Einsatz von KI im Designprozess. Nicht als Ersatz für Kreativität, sondern als Werkzeug – und darüber, warum Intuition, Erfahrung und menschliche Entscheidungskraft trotzdem zentral bleiben. Der Umzug nach Barcelona steht dabei sinnbildlich für vieles: für Neugier, für Weiterentwicklung und für den Mut, den eigenen Weg immer wieder neu zu justieren. Ein Gespräch über Arbeit, Gestaltung und die Frage, wie man als Designer:in langfristig zufrieden bleibt. Bild Laura: Henrike Keßler
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Mut zur Kreativität – Von Aachen nach Lahore und zurück
20.03.2025
1 Stunde 25 Minuten
Ich spreche mit Patricia Yasmine Graf, Produktdesignerin und Gründerin des Labels  PYG, nicht nur über Authentizität, Herausforderungen der Selbstständigkeit, sondern auch über ihre vielfältigen kreativen Arbeiten und Stationen in ihrem Leben.   Sie ist unter anderem Mitbegründerin der Designmetropole Aachen, hat an Projekten wie dem Hotel Total und dem Café Total mitgewirkt, war Creative Driver der Oberbürgermeisterin und ist jüngst von ihrer Artist Residency in Lahore, Pakistan, zurück in Aachen. 
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Gestalten ohne Barrieren: Wenn Design inklusiv und mutig ist.
07.03.2025
1 Stunde 17 Minuten
Heute habe mir Enrico Kunze in das virtuelle Studio eingeladen. Seit 2022 ist er als selbstständiger Design Stratege für inklusive Designkonzepte unter dem einprägsamen Namen cigarsauerkraut unterwegs. Davor war er unter anderem auch Senior Art Director für CrossMediales bei der Agentur Ressourcenmangel in Stuttgart. 
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Über diesen Podcast

Im KREATIV KORNER TALK treffe ich mich alle zwei Wochen mit spannenden Köpfen aus der Kreativbranche zum angeregten Gespräch. Kein übliches Interviewformat, sondern ein echtes Gespräch mit meinen kreativen Gästen, die Lust haben, Einblicke in ihren Werdegang und ihre Berufung geben. Über Erfolge und Fehlschläge, geniale Ideen und kreative Blockaden, Inspiration, Work-Life-Balance und den Arbeitsalltag. Um andere zu begeistern und sichtbar zu machen, dass Karrieren und Lebenswege selten geradlinig sind und oft so nicht geplant waren.

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