(5.5) Tagebucheintrag eines Gelehrten
11 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Wochen
In dieser Episode werfen wir einen Blick in die Aufzeichnungen
von Caelin, der feststellen muss, dass der Tod in Sternenfall ein
verdammt schlechtes Timing hat. Kaum ist der Ork-Aufstand
niedergeschlagen und Hauptmann Lacroix schwenkt siegestrunken
einen abgeschlagenen Kopf, da stellt sich heraus: Der Wein des
Abends war keine gute Jahrgangsware, sondern ein tödlicher
Cocktail aus Drachengeborenen-Gift. Dass Caelin diese Folge
überhaupt noch mitschreiben kann, verdankt er ausgerechnet
Edlinds moralischem Pflichtbewusstsein - eine Schuld, die er
lieber heute als morgen begleichen würde.
Während die Garnison nun offiziell „ausgestorben“ ist und die
magische Kuppel über der Stadt mehr Löcher hat als ein Schweizer
Käse, führt der Weg unsere Gruppe in den Palast. Doch statt
Autoritätspersonen warten dort nur Leichen stapelnde Automata und
eine brennende Tür, die Edlind (natürlich) gewaltsam eingetreten
hat. An seiner Seite: Eine neue Variable in Caelins Berechnungen
namens Maeva. Sie behauptet, eine Heilerin zu
sein, nennt die größte Metropole des Kontinents ein „Dorf“ und
führt einen Höllenfürsten namens Varen
spazieren, als wäre er ein Schoßhündchen.
Zwischen Maevas verdächtig gut schmeckendem Eintopf und Varens
philosophischen Exkursen über das Abyssarium versucht Caelin, den
Überblick zu behalten. Sind Maevas Seele-Fragment-Zahlungen ein
schlechtes Geschäftsmodell? Warum flirtet ein Höllenfürst
eigentlich mit allem, was einen Puls hat? Und ist das „Schwarze
Schiff“ nach Goldstadt wirklich das Ticket zum Aufstieg - oder
nur die nächste Falle von Orion?
Taucht ein in Caelins Welt, in der Logik auf Chaos trifft und der
einzige Trost ein gut gefüllter Trinkschlauch voll Gift ist. Man
weiß ja nie, wofür man ihn noch braucht.
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