«Ich bin kein Scheissheld» – Kriegsveteranen in Russland
Der russische Krieg in der Ukraine dauert an, und so wächst auch
die Zahl jener, die aus dem Krieg heimkehren: verwundet und
traumatisiert. Ihre Rückkehr ins zivile Leben ist oft wenig
heldenhaft, sondern schwierig und begleitet von Frust und Enttäusc
...
29 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Monat
Der russische Krieg in der Ukraine dauert an, und so wächst auch
die Zahl jener, die aus dem Krieg heimkehren: verwundet und
traumatisiert. Ihre Rückkehr ins zivile Leben ist oft wenig
heldenhaft, sondern schwierig und begleitet von Frust und
Enttäuschung – über den Staat und ihre Landsleute. Ist der Krieg
gerecht? Oder nicht? Diese Frage hatte sich Jaroslaw* nie gestellt.
Bis er in Russlands Krieg gegen die Ukraine zog. Freiheit gegen
Kampfeinsatz versprach man dem ehemaligen Häftling. Bei seiner
Rückkehr geht Jaroslaw an Krücken, sein verwundetes Bein verheilt
nur langsam. Hilfe vom Staat? Fehlanzeige. Der Krieg in der
Ukraine: ein «Scheisskrieg». Vor bald vier Jahren hat Russland
diesen Krieg gegen die Ukraine begonnen, hat Schätzungen zufolge
seither weit über eine Million Soldaten in den Krieg geschickt.
Viele sind bereits zurückgekehrt, ins zivile Leben – versehrt, an
Körper und Seele. Der Kreml und die Staatsmedien feiern sie als
«Helden der Spezialoperation», doch die Bevölkerung zieht nicht
mehr einfach mit, begegnet den «Helden» bisweilen mit Angst und
Misstrauen. Man sollte alle Soldaten mit Kampferfahrung behandeln.
Ausnahmslos. Sagt die Psychologin Natalja Nikiforova. Doch dafür
fehlt in Russland das Personal. Und der Wille. «Wir werden auch
dies überstehen,» sagt die Psychologin. Doch die Rückkehrer aus dem
Krieg – sind ein Faktor mit grossem Konfliktpotential. *Name
geändert
die Zahl jener, die aus dem Krieg heimkehren: verwundet und
traumatisiert. Ihre Rückkehr ins zivile Leben ist oft wenig
heldenhaft, sondern schwierig und begleitet von Frust und
Enttäuschung – über den Staat und ihre Landsleute. Ist der Krieg
gerecht? Oder nicht? Diese Frage hatte sich Jaroslaw* nie gestellt.
Bis er in Russlands Krieg gegen die Ukraine zog. Freiheit gegen
Kampfeinsatz versprach man dem ehemaligen Häftling. Bei seiner
Rückkehr geht Jaroslaw an Krücken, sein verwundetes Bein verheilt
nur langsam. Hilfe vom Staat? Fehlanzeige. Der Krieg in der
Ukraine: ein «Scheisskrieg». Vor bald vier Jahren hat Russland
diesen Krieg gegen die Ukraine begonnen, hat Schätzungen zufolge
seither weit über eine Million Soldaten in den Krieg geschickt.
Viele sind bereits zurückgekehrt, ins zivile Leben – versehrt, an
Körper und Seele. Der Kreml und die Staatsmedien feiern sie als
«Helden der Spezialoperation», doch die Bevölkerung zieht nicht
mehr einfach mit, begegnet den «Helden» bisweilen mit Angst und
Misstrauen. Man sollte alle Soldaten mit Kampferfahrung behandeln.
Ausnahmslos. Sagt die Psychologin Natalja Nikiforova. Doch dafür
fehlt in Russland das Personal. Und der Wille. «Wir werden auch
dies überstehen,» sagt die Psychologin. Doch die Rückkehrer aus dem
Krieg – sind ein Faktor mit grossem Konfliktpotential. *Name
geändert
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