Beschreibung

vor 3 Wochen

In dieser Folge von Geistesinterpretationen, dem
Podcast für Philosophie im Alltag, geht es um Adel als
gesellschaftliche Struktur – nicht als Romantik. Um Pflicht statt
Glanz, um Macht mit Bindung und um die Frage, warum wir
historische Narrative bewahren, während ihre Funktionen längst
verblasst sind.


Noch immer verbinden wir Adel mit Sissi - Kaiserin von Österreich
und Franz Joseph I.: mit Tragik, Schönheit und großen Gefühlen.
Diese Bilder verdecken jedoch, dass Adel ursprünglich Verwaltung,
Entscheidung und Verantwortung bedeutete – nicht Bewunderung.
Gemeinsam mit Georg Aichelburg, dessen Familie bereits 1506 in
den Adelsstand erhoben wurde, spreche ich darüber, was Adel
einmal war, was von ihm geblieben ist und ob moderner Adel heute
oft mehr Markenpflege als Haltung darstellt.


Eine philosophische Betrachtung über Macht, Herkunft und
Verantwortung – und darüber, was verloren geht, wenn
Verantwortung austauschbar wird.



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