Folge 1384: CHILDREN OF MEN - Die Hoffnung stirbt zuletzt
Der erste Eindruck direkt nach dem Kino
16 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Wochen
Eine Gesellschaft, die verarmt, starke Umweltzerstörung,
Einwanderer als Sündenböcke, die in Käfigen gehalten, deportiert
oder getötet werden von bis an die Zähne bewaffneten
Einsatzkräften, ein autoritärer Polizeistaat – klingt vertraut?
Jedesmal, wenn ich diesen Film von 2006 anschaue, rückt der Film
näher an die Realität und kommt er mir weniger wie ein
Science-Fiction und mehr wie eine Reportage vor.
Aber CHILDREN OF MEN ist nicht nur eine große und berührende
Erzählung über die Zerbrechlichkeit von Zivilisation und das
Bewahren von Hoffnung, er ist auf vielen Ebenen auch ein
herausragender Film. Vielleicht das realistischste World Building
der Filmgeschichte, ein fantastisches Drehbuch mit einer
Dramaturgie, die einen nicht mehr loslässt, atemberaubende
Kameraarbeit, vielschichtige Charaktere und herausragende
Schauspieler von Hauptrollen bis in die exzellent geschriebenen
Nebenrollen.
Wir haben CHILDREN OF MEN in einer Wiederaufführung im Capitol in
Mainz gesehen – und auch die Unterbrechung durch einen Feueralarm
im Kino konnte unsere Begeisterung nicht schmälern. Am Mikrofon
direkt nach dem Kino: Johanna und Thomas. (Ausnahmsweise spoilern
wir von Anfang an.)
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