#25 Bamberg: Die Hexenprozesse – Wenn Recht zur Maschine wird

#25 Bamberg: Die Hexenprozesse – Wenn Recht zur Maschine wird

Wie Angst, Akten und Machtverschiebung in der Hochphase 1626–1630 hunderte Leben kosteten – mit Junius, Haan und Dorothea Flock.
1 Stunde 3 Minuten

Beschreibung

vor 3 Wochen
Bamberg – Postkartenkulisse, UNESCO-Altstadt, Türme und Gassen. Und
doch liegt über dieser Stadt ein Schatten, der nicht aus Legenden
besteht, sondern aus Akten: Verhörprotokollen, Listen, Mandaten und
Namen, die irgendwann einfach nicht mehr weitergehen. In dieser
Episode von Chronik der Schatten geht es um die Hexenprozesse im
Hochstift Bamberg – nicht als Mystik-Show, sondern als Blick in ein
historisch belegbares System: Wie aus Angst ein Verfahren wird. Wie
aus Gerüchten Akten werden. Und wie sich eine Verfolgung so
verselbstständigen kann, dass ein „Stopp“ von oben nicht
automatisch vor Ort ankommt. Wir sprechen über das „Betriebssystem“
der Prozesse: Indizienlogik, Verhörpraxis, Geständnisse unter
massivem Druck – und den Mechanismus, durch den Namen neue Namen
erzeugen. Und wir schauen auf drei Perspektiven, die den Apparat
greifbar machen: den Brief des Bürgermeisters Johannes Junius, den
Fall des Hochstiftskanzlers Dr. Georg Haan und das Schicksal von
Dorothea Flock. Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Gewalt,
Folter als Teil damaliger Verfahren, Hinrichtungen und religiös
begründete Verfolgung. Bitte achte auf dich. Du erreichst mich auf
Instagram: chronik.der.schatten_podcast Hinweis zu Urheberrechten:
Titelmelodie und Teile der musikalischen Untermalung sowie meine
Stimme in dieser Folge unterliegen meinem Urheberrecht. Weitere
Musik-/Soundelemente stammen aus PowerDirector 365 (lizenzierte
Nutzung).

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