#62 Die Todesengel von Lainz – Morde im Wiener Geriatriespital
Pflege, Machtmissbrauch und die Frage, wer über Leben und Tod
entscheidet
49 Minuten
Podcast
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Zwischen Legenden, Mythen und Realität
Beschreibung
vor 2 Tagen
Im März 1991 endet in Wien einer der bekanntesten Mordprozesse der
österreichischen Nachkriegsgeschichte: Vier Hilfsschwestern des
Krankenhauses Lainz – später als „Todesengel von Lainz“ bezeichnet
– werden für die Tötung und gezielte Gefährdung zahlreicher älterer
Patientinnen und Patienten verurteilt. Zwischen 1983 und 1989
sterben auf ihrer Station deutlich mehr Menschen als statistisch zu
erwarten wäre. Erst als Hinweise aus dem Team und auffällige
Todesfälle genauer geprüft werden, kommen die Ermittlungen ins
Rollen. Am Ende stehen detaillierte Geständnisse, Exhumierungen –
und die Erkenntnis, dass ein überlastetes, schlecht kontrolliertes
System diese Verbrechen überhaupt erst möglich gemacht hat. In
dieser Folge rekonstruiere ich anhand von Gerichtsakten,
zeitgenössischer Berichterstattung und späteren Analysen den Fall
der Lainzer Todesengel: von den ersten Tötungen über die perfiden
Methoden, mit denen die Morde wie natürliche Todesfälle aussehen
sollten, bis hin zu den Urteilen und den Reformen, die danach im
österreichischen Gesundheitswesen angestoßen wurden.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Triggerwarnung: Diese Folge enthält detaillierte Schilderungen von
Tötungen an älteren und pflegebedürftigen Menschen, von Gewalt in
medizinischen Einrichtungen und von strukturellem Versagen im
Gesundheitssystem.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Credits / Musik & Rechte: Stimme: Antje / Chronik der Schatten
Titelmelodie sowie ein Teil der Musikunterlegungen in dieser Folge:
Antje / Chronik der Schatten (urheberrechtlich geschützt) Weitere
Musik/Sounds: lizenziert über PowerDirector 365 (entsprechende
Lizenz liegt vor)
österreichischen Nachkriegsgeschichte: Vier Hilfsschwestern des
Krankenhauses Lainz – später als „Todesengel von Lainz“ bezeichnet
– werden für die Tötung und gezielte Gefährdung zahlreicher älterer
Patientinnen und Patienten verurteilt. Zwischen 1983 und 1989
sterben auf ihrer Station deutlich mehr Menschen als statistisch zu
erwarten wäre. Erst als Hinweise aus dem Team und auffällige
Todesfälle genauer geprüft werden, kommen die Ermittlungen ins
Rollen. Am Ende stehen detaillierte Geständnisse, Exhumierungen –
und die Erkenntnis, dass ein überlastetes, schlecht kontrolliertes
System diese Verbrechen überhaupt erst möglich gemacht hat. In
dieser Folge rekonstruiere ich anhand von Gerichtsakten,
zeitgenössischer Berichterstattung und späteren Analysen den Fall
der Lainzer Todesengel: von den ersten Tötungen über die perfiden
Methoden, mit denen die Morde wie natürliche Todesfälle aussehen
sollten, bis hin zu den Urteilen und den Reformen, die danach im
österreichischen Gesundheitswesen angestoßen wurden.
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Triggerwarnung: Diese Folge enthält detaillierte Schilderungen von
Tötungen an älteren und pflegebedürftigen Menschen, von Gewalt in
medizinischen Einrichtungen und von strukturellem Versagen im
Gesundheitssystem.
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Credits / Musik & Rechte: Stimme: Antje / Chronik der Schatten
Titelmelodie sowie ein Teil der Musikunterlegungen in dieser Folge:
Antje / Chronik der Schatten (urheberrechtlich geschützt) Weitere
Musik/Sounds: lizenziert über PowerDirector 365 (entsprechende
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