#24 Bloody Mary: Wenn der Spiegel zurückschaut

#24 Bloody Mary: Wenn der Spiegel zurückschaut

Folklore, „andockende“ Marys und Wahrnehmungs-Effekte: Warum das Ritual im Kopf funktioniert – ganz ohne Geisterbeweis.
1 Stunde 2 Minuten

Beschreibung

vor 4 Wochen
Ein dunkles Bad. Ein Spiegel. Ein Name. Und plötzlich fühlt sich
Warten an wie ein Ereignis. In dieser Folge von „Chronik der
Schatten“ zerlegen wir Bloody Mary dort, wo sie am stärksten ist:
nicht als „eine echte Frau im Spiegel“, sondern als Ritualmotiv aus
der Kinder- und Jugendfolklore – gebaut aus Spiegel, Dunkelheit,
Erwartung und Gruppendynamik. Wir schauen auf ältere Spiegel- und
Halloween-Motive, darauf, warum sich im Lauf der Zeit immer wieder
„Mary“-Namen an die Legende heften (von historischen Zuschreibungen
bis zu Varianten wie „Mary Worth“) – und warum unser Gehirn in
genau diesem Setting so zuverlässig „Bilder“ liefern kann. Wichtig:
In dieser Episode gibt es keine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum
Nachmachen. Es geht um Einordnung, Mechanik und Kulturgeschichte –
nicht ums Durchführen. Deine Variante interessiert mich: Wie hieß
die Figur bei euch – Bloody Mary, Mary Worth oder ganz anders? Und
was war unheimlicher: der Spiegel – oder der Moment, in dem
plötzlich alle still wurden? Instagram:
chronik.der.schatten_podcast

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