Elektronische Musik im Wandel der Zeit

Elektronische Musik im Wandel der Zeit

Elektronische Musik ist heute allgegenwärtig – produziert mit Laptop, Apps und KI. Warum braucht es dennoch Institutionen, die dazu forschen und lehren? Rahel Giger spricht im Kulturplatz Talk mit Musikredaktorin Gabrielle Weber über die Rolle elektro ...
29 Minuten

Beschreibung

vor 3 Wochen
Elektronische Musik ist heute allgegenwärtig – produziert mit
Laptop, Apps und KI. Warum braucht es dennoch Institutionen, die
dazu forschen und lehren? Rahel Giger spricht im Kulturplatz Talk
mit Musikredaktorin Gabrielle Weber über die Rolle elektronischer
Studios heute. Elektronische Musik hat sich in den letzten
Jahrzehnten stark verändert. Sie ist heute fester Bestandteil von
Konzertsaal, Clubkultur, Film und Klangkunst. Was einst als
experimentelle Klangforschung in spezialisierten Studios mit
modularen Synthesizern, grossen Computern und Tonbandgeräten
begann, kann heute auch mit Laptops und Apps realisiert werden.
Musikschaffende nutzen elektronische Mittel, um neue Formen des
Hörens, der Klanggestaltung und der räumlichen Wahrnehmung zu
entwickeln. Anlass für den Kulturplatz Talk sind zwei Jubiläen: Das
Elektronische Studio Basel feiert sein 50-jähriges Bestehen, das
Institute for Computer Music and Sound Technology (ICST) an der
Zürcher Hochschule der Künste wird 20 Jahre alt. Beide
Institutionen stehen exemplarisch für die Entwicklung
elektroakustischer Musik in der Schweiz – von analogen
Tonbandmaschinen bis zu heutigen digitalen Produktions- und
Forschungsumgebungen. Im Gespräch geht es um die Frage, weshalb es
solche Institute auch im Zeitalter von Laptop, App und KI noch
braucht: als Orte der Forschung, der Ausbildung und der
künstlerischen Praxis. Diskutiert wird zudem, wie elektronische
Musik heute eingesetzt wird, um Naturprozesse hörbar zu machen,
Umweltphänomene zu reflektieren oder neue Perspektiven auf Klang,
Raum und Technologie zu eröffnen.

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