Altersprüfung bei ChatGPT - Was sich nun ändert

Altersprüfung bei ChatGPT - Was sich nun ändert

Wie OpenAI Altersvorhersage, Verifizierung und Kindersicherung kombiniert

Beschreibung

vor 3 Wochen

OpenAI führt schrittweise neue Altersvorhersage- und
Verifizierungsmechanismen für ChatGPT
ein. Ziel ist es, Jugendlichen ein altersgerechtes und
sichereres Nutzungserlebnis zu bieten, ohne sie
grundsätzlich vom Dienst auszuschließen.


Das System nutzt verschiedene technische Signale, um das
ungefähre Alter von Nutzern einzuschätzen. Wird ein Nutzer als
minderjährig eingestuft, schränkt ChatGPT automatisch den Zugriff
auf sensible Inhalte wie Gewalt oder sexuelle
Themen ein. Erwachsene, die fälschlich als Teenager erkannt
wurden – oder Nutzer in Regionen mit strengen gesetzlichen
Vorgaben – können ihr Alter über externe Identitätsdienste wie
Persona oder Yoti bestätigen,
etwa per Ausweis oder Selfie.


Zusätzlich führt OpenAI neue Kindersicherungen
ein: Eltern können Konten verknüpfen, Nutzungszeiten festlegen
und werden in Notfällen benachrichtigt. Minderjährige dürfen
ChatGPT weiterhin nutzen, allerdings unter Schutzauflagen. In
Ländern wie Italien kann eine nicht
abgeschlossene Verifizierung nach einer Frist von 60 Tagen sogar
zur Deaktivierung des Kontos führen.


Die Neuerungen zeigen, wie stark KI-Plattformen zunehmend
zwischen Jugendschutz, Datenschutz und
Nutzerfreiheitabwägen müssen – und wie komplex diese
Balance in der Praxis ist.

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