Braucht es einen Klimafonds - ja oder nein?
Die Schweiz stimmt am 8. März 2026 über die «Klimafonds-Initiative»
ab. Braucht es mehr Geld für den Klimaschutz? Oder tut die Schweiz
bereits genug?
57 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Monat
Die Schweiz stimmt am 8. März 2026 über die «Klimafonds-Initiative»
ab. Braucht es mehr Geld für den Klimaschutz? Oder tut die Schweiz
bereits genug? Am 8. März 2026 stimmt die Schweiz über die
«Klimafonds-Initiative» ab. Bei einem Ja müsste der Bund bis 2050
jährlich 0.5 bis 1 Prozent der Schweizer Wirtschaftsleistung in
einen neu geschaffenen Klimafonds einzahlen. Im Jahr 2024 wären das
vier bis acht Milliarden Franken gewesen. Ohne diese zusätzlichen
Mittel werde die Schweiz ihre Klimaziele – das gesetzlich
verankerte Netto-Null-Ziel zum Ausstoss von Treibhausgasen bis 2050
– deutlich verfehlen, sagen SP und Grüne, welche die Initiative
lanciert haben. Der Klimafonds diene der Umsetzung des
Volkswillens, so die Initianten. Mit diesem Fonds sollen mehr
Gebäude isoliert, alte Heizungen durch Wärmepumpen ersetzt und mehr
Solarpanels auf Dächer gebaut werden. Gleichzeitig sollen mehr
Fachkräfte in diesen Bereichen ausgebildet werden. Aber auch der
öffentliche Verkehr und die Biodiversität sollen von diesem Geld
profitieren. Die bürgerlichen Parteien Mitte, FDP und SVP sind
gegen die Initiative. Auch der Bundesrat lehnt sie ab.
Klimaminister Albert Rösti sagte in der Pressekonferenz vom 20.
Januar, dass bereits viel für den Klimaschutz getan werde. Rund
zweieinhalb Milliarden Franken jährlich gebe der Bund aktuell für
Klima und Schutz der Biodiversität aus. Ein Klimafonds würde den
angespannten Bundeshaushalt mit Mehrausgaben in Milliardenhöhe
belasten, argumentiert der Bundesrat. Die Gegnerinnen und Gegner
der Initiative kritisieren zudem, dass der Fonds nicht der
Schuldenbremse unterstehen würde. Unklar ist auch, woher die
Zusatzmilliarden stammen sollen. Tut die Schweiz bereits genug für
den Klimaschutz? Oder braucht es einen Klimafonds? In der Sendung
«Forum» diskutieren Gäste mit Hörerinnen und Hörern: · Beatrice
Borio, Präsidentin Mitte-Frauen Basel-Landschaft und im Präsidium
Mitte-Frauen Schweiz · Tobias Frehner, Wahlkampfleiter bei der FDP
Kanton Bern und ehemaliger Präsident Jungfreisinnige Kanton Bern
ab. Braucht es mehr Geld für den Klimaschutz? Oder tut die Schweiz
bereits genug? Am 8. März 2026 stimmt die Schweiz über die
«Klimafonds-Initiative» ab. Bei einem Ja müsste der Bund bis 2050
jährlich 0.5 bis 1 Prozent der Schweizer Wirtschaftsleistung in
einen neu geschaffenen Klimafonds einzahlen. Im Jahr 2024 wären das
vier bis acht Milliarden Franken gewesen. Ohne diese zusätzlichen
Mittel werde die Schweiz ihre Klimaziele – das gesetzlich
verankerte Netto-Null-Ziel zum Ausstoss von Treibhausgasen bis 2050
– deutlich verfehlen, sagen SP und Grüne, welche die Initiative
lanciert haben. Der Klimafonds diene der Umsetzung des
Volkswillens, so die Initianten. Mit diesem Fonds sollen mehr
Gebäude isoliert, alte Heizungen durch Wärmepumpen ersetzt und mehr
Solarpanels auf Dächer gebaut werden. Gleichzeitig sollen mehr
Fachkräfte in diesen Bereichen ausgebildet werden. Aber auch der
öffentliche Verkehr und die Biodiversität sollen von diesem Geld
profitieren. Die bürgerlichen Parteien Mitte, FDP und SVP sind
gegen die Initiative. Auch der Bundesrat lehnt sie ab.
Klimaminister Albert Rösti sagte in der Pressekonferenz vom 20.
Januar, dass bereits viel für den Klimaschutz getan werde. Rund
zweieinhalb Milliarden Franken jährlich gebe der Bund aktuell für
Klima und Schutz der Biodiversität aus. Ein Klimafonds würde den
angespannten Bundeshaushalt mit Mehrausgaben in Milliardenhöhe
belasten, argumentiert der Bundesrat. Die Gegnerinnen und Gegner
der Initiative kritisieren zudem, dass der Fonds nicht der
Schuldenbremse unterstehen würde. Unklar ist auch, woher die
Zusatzmilliarden stammen sollen. Tut die Schweiz bereits genug für
den Klimaschutz? Oder braucht es einen Klimafonds? In der Sendung
«Forum» diskutieren Gäste mit Hörerinnen und Hörern: · Beatrice
Borio, Präsidentin Mitte-Frauen Basel-Landschaft und im Präsidium
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