Biokunststoffe mit Verantwortung - FKUR

Biokunststoffe mit Verantwortung - FKUR

6 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat

Wo biologisch abbaubar wirklich Sinn ergibt


Auf der Fachpack 2025 spricht Niklas Voß,
stellvertretender Vertriebsleiter bei FKuR, über
den verantwortungsvollen Einsatz biologisch abbaubarer Polymere.
Das Unternehmen mit Sitz in Willich zählt zu den Pionieren für
biobasierte und biologisch abbaubare
Kunststoffe. Der Fokus: Anwendungen finden, bei denen
der ökologische Mehrwert wirklich relevant ist.


Voß betont, dass biologisch abbaubare Kunststoffe nicht pauschal
die bessere Wahl sind. Entscheidend sei, wo ein
Material nach Gebrauch verbleibt. In geschlossenen
Stoffkreisläufen, etwa bei Lebensmittelverpackungen oder
technischen Produkten, sei Recycling oft
sinnvoller.
Anders sieht es dort aus, wo ein Kunststoff unvermeidlich
in der Umwelt verbleibt – etwa in der
Landwirtschaft, Forstwirtschaft oder bei
Outdoor-Events. In diesen Fällen bieten abbaubare
Materialien einen realen ökologischen Nutzen.


FKuR liefert Biopolymere für Anwendungen, bei denen
Materialrückführung nicht möglich ist: Pflanztöpfe, Mulchfolien
oder Produkte für temporäre Veranstaltungen. Ein Beispiel ist ein
sogenannter Matschlauf, bei dem tausende Teilnehmer
kompostierbare Utensilien verwenden, um Müllansammlungen zu
vermeiden.
Voß verdeutlicht: „Wenn Kunststoffe in der Natur bleiben, müssen
sie vollständig biologisch abbaubar sein – das ist echte
Nachhaltigkeit.“


Neben Biopolymeren integriert FKuR inzwischen auch
Rezyklate in sein Sortiment. So entsteht ein
ganzheitlicher Ansatz: biobasiert, abbaubar, recycelt – je nach
Anwendung. Dieses Denken in Materialfamilien
statt Einzellösungen zeigt, wie stark sich der Markt
differenziert.


FKuR steht für einen pragmatischen,
anwendungsorientierten Einsatz nachhaltiger Materialien.
Biologisch abbaubare Kunststoffe sind kein Allheilmittel, aber
dort, wo sie am Ende ihres Lebenszyklus in der Natur verbleiben,
leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Umweltentlastung.


Gezielter Einsatz statt GreenwashingPraxisbeispiele aus
Natur und FreizeitPortfolioerweiterung mit
RezyklatenFazit

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