#80 Leben und sterben lassen. Die letzten Tage der Bundeswehr in Afghanistan | Marc Hinzmann
1 Stunde 28 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Monat
Am 30. Juni 2021 landet das letzte deutsche Kontingent aus
Afghanistan in Wunstorf. Der Einsatz scheint vorbei. Doch nur
wenige Wochen später sammeln sich wieder deutsche Soldaten:
Rückkehr nach Afghanistan – nach Kabul, in eine Lage aus Chaos,
Schüssen und Menschenmassen am Flughafen.
Marc Hinzmann ist einer dieser Bundeswehr-Soldaten. Er ist
Feldjäger und Zugführer. Als junger Offizier wird er alarmiert -
und glaubt zunächst, er werde die Evakuierung „von außen“
unterstützen. Dann sieht er eine Flugliste. Ziel: Kabul. „Ins
Auge des Hurricans“. Dieser Befehl verändert alles.
Denn Marc landet nicht irgendwo im Hintergrund, sondern im
Zentrum der Evakuierungsoperation auf dem Flughafen Kabul - an
der Schleuse. Dort muss er schwere Entscheidungen fällen: An Bord
oder nicht. Leben oder sterben lassen. Entscheidungen, die bis
heute nachwirken – persönlich, militärisch und politisch.
Marc hat seine Erinnerungen aufgeschrieben: „Leben und sterben
lassen. Die letzten Tage der Bundeswehr in Afghanistan“ (als Buch
und Hörbuch). Und er spricht darüber, was viele diskutieren, aber
nur wenige wirklich erlebt haben: Führen unter maximalem Druck,
moralische Dilemmata, Verantwortung ohne echte Leitplanken - und
die Frage, was Aufarbeitung leisten kann, wenn es um reale
Menschen und Entscheidungen geht.
Denn die Geschichte endet nicht 2021: 2024 wird Marc im Kontext
der politischen Aufarbeitung vor den Untersuchungsausschuss des
Deutschen Bundestages geladen. Plötzlich sitzt er selbst „auf dem
heißen Stuhl“ - und muss erklären, was es bedeutet, wenn
Entscheidungen von damals im Rückspiegel verhandelt werden.
Wir sprechen über:
Kabul 2021: die Alarmierung, Einsatzrealität, erste Eindrücke
- und warum diese Lage anders war.
Die Schleuse: Kriterien, Zeitdruck, Teamführung - und der
Moment, in dem aus Regeln Schicksal wird.
Gefahr wissen versus Gefahr fühlen: Was Dauerbedrohung mit
Führung, Moral und Handlungsfähigkeit macht.
Rückkehr und Nachhall: Was bleibt, wenn der Auftrag endet -
und wie man wieder Boden unter die Füße bekommt.
Der Untersuchungsausschuss: Aufarbeitung, Verantwortung,
politischer Blick - und die Reibung zwischen System und
Individuum.
Das Buch: Warum Marc schreibt, für wen er schreibt - und was
beim Schreiben am schwersten war.
„Leben und sterben lassen“ – ein Gespräch über Kabul, über Dienst
und Gewissen, über Auftrag und Moral. Und über die Frage, was
eine Gesellschaft ihren Soldaten zumuten darf - und was sie ihnen
danach schuldet.
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Bestelle das Buch jetzt vor, es erscheint am 29. Januar. Marc
schließt damit einen Einsatz ab, der nach dem 11. September 2001
vor über zwanzig Jahren begann.
Amazon:
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findest du ihn hier:
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für relevant oder interessant hältst. Marcs Geschichte ist
einzigartig und doch mehr als nur ein Einzelschicksal. Mit ihm
endet die Zeit der Generation Einsatz der Bundeswehr.
Lass auch gern ein Abo da - dann hören wir uns beim nächsten Mal
wieder.
Niemand sonst wird kommen, es liegt an uns.
Helm ab – Der Veteranencast.
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