Podcaster
Episoden
18.02.2026
1 Stunde 6 Minuten
Afrika im Hochsommer 2017: Staub, Hitze und Anspannung – der
UN-Einsatz MINUSMA in Mali ist alles andere als ein ruhiger
Blauhelm-Einsatz. Islamistische Terrormilizen, Separatisten und
die Militärregierung kämpfen in dem verwundeten afrikanischen
Land um die Vorherrschaft. Zwischen den Parteien stehen auch die
Bundeswehr und Oberfeldwebel Benjamin Pohl.
Er ist Forward Air Medevac, Sanitäter auf dem Hubschrauber NH90.
Wann immer es draußen knallt, Benni und seine Crew sind die
ersten draußen, auch wenn die Landezone noch nicht sicher ist.
Leben retten: egal wessen, egal wo, egal wann.
„We will be there“, ist das Motto der Medevac. Das muss Benni im
Juli 2017 beweisen. Innerhalb von fünf Tagen muss er zu seinen
zwei schwersten Rettungsflügen aufbrechen: Ein schwerer
Sprengstoff-Anschlag verwüstet am 21.07. einen UN-Konvoi und
Benni muss entscheiden – wen soll er prioritär behandeln? Nur
wenige Tage später, am 26.07., verschwindet ein Kampfhubschrauber
Tiger von allen Schirmen und mit ihm seine Crew: Major Jan Färber
und Stabshauptmann Thomas Müller. Benni und die Medevacs brechen
auf, um die deutschen Kameraden von „Gismo“ zu retten. An der
Absturzstelle wird klar, es wird eine Bergung: unter Vollschutz,
zwischen glühenden Wrackteilen und explosiver Munition.
Mit Benni Pohl rede ich über:
den Einsatz MINUSMA im roten Sand Malis und was Afrika im
Hochsommer für einen deutschen Soldaten bedeutet
seine Aufgabe als Forward Air Medevac und wie er vorgeht,
wenn es zum Schlimmsten kommt
was in jenen fünf schicksalhaften Tagen im Juli 2017
geschehen ist und warum Benni doch stolz auf die Leistung seines
Teams ist
wie ihn die traumatisierenden Ereignisse in Afrika Jahre
später einholen und er sich den Einsatzfolgen und einer PTBS
heute erstmals öffentlich stellt.
Ein Gespräch über die Bundeswehr, Mali, die Einsatzrealität in
einer UN-Mission, über medizinische Evakuierung, über Tod und
Verantwortung – und über die Frage, wie einen Menschen solche
Erfahrungen verändern.
Helm ab – Der Veteranencast mit Benjamin Pohl: Die Bundeswehr in
Mali – Als Sanitäter auf dem Medevac Hubschrauber NH90.
---
Wenn du nach dem Gespräch mit Benni Verbindung aufnehmen
möchtest, findest du ihn hier:
Website: www.bodydefencewerder.de
Instagram: www.instagram.com/body.defence
---
Mich erreichst du über meine Homepage: www.wolf-gregis.de
Oder in den sozialen Medien:
Instagram: www.instagram.com/wolf_gregis
Facebook: www.facebook.com/Autor.Wolf.Gregis
YouTube: www.youtube.com/@wolf_gregis
LinkedIn: www.linkedin.com/in/wolf-gregis
TikTok: www.tiktok.com/@wolf_gregis
Teile, kommentiere und bewerte diesen Podcast gern, wenn du ihn
für relevant oder interessant hältst. Für mich ist diese Folge
ein wichtiger Mosaik-Stein in der Bewahrung der Einsatzgeschichte
der Bundeswehr.
Lass danach auch gern ein Abo da – dann hören wir uns beim
nächsten Mal wieder.
Niemand sonst wird kommen, es liegt an uns.
Helm ab – Der Veteranencast.
Mehr
04.02.2026
52 Minuten
Ein unscheinbarer Wald bei Potsdam. Und doch ist er für viele
Soldaten und Veteranen der Bundeswehr einer der „härtesten“ Orte
in Deutschland.
Im September 2021 stehe ich zum ersten Mal im Wald der Erinnerung
– mit pochendem Herzen. Vor mir: ein massiver Findling aus
Afghanistan. 27 Tonnen schwer. Herzstück des deutschen Ehrenhains
aus dem Feldlager Mazar-e-Sharif. Ich kriege weiche Knie. Denn
dieser Ort ist kein Denkmal „zum Anschauen“. Er ist ein Ort zum
Aushalten.
In dieser Folge spreche ich mit Stabsfeldwebel Michael Eichstaedt
– Besucherführer, Angehörigenbegleiter, Einsatzveteran und einer
der Hüter dieses Waldes. Michael war fünfmal im Auslandseinsatz,
1053 Einsatztage lang, fast drei Jahre seines Lebens. Heute
begleitet er Menschen durch einen Ort, an dem Trauer,
Kameradschaft, Schuld, Ohnmacht, aber auch Würde ganz nah
beieinanderliegen.
Wir reden über die schwierigen Fragen, die der Dienst an einem
solchen Ort mit sich bringt:
Wie verändert sich der Blick auf Dienst, Auftrag und Politik,
wenn man täglich Tod, Trauma und Hinterbliebene vor Augen hat?
Warum nennt Michael diese Verwendung die schönste und
ehrenvollste, aber zugleich härteste seiner gesamten Dienstzeit?
Was leistet dieser Wald, was das offizielle Gedenken an
anderen Ehrenmalen nicht leisten kann?
Wie erinnert man würdig an 120 gefallene Kameraden – als
Soldaten und Menschen?
Und was hat Michael aus seinen Einsätzen mitgenommen und rät
es heute jungen Kameraden?
Helm ab – Der Veteranencast. Wolf Gregis im Gespräch mit dem
Hüter des Waldes der Erinnerung: Kamerad, Veteran und Mensch
Michael Eichstaedt.
---
Alle Infos zum Wald der Erinnerung (Hintergrund, Anfahrt,
Anmeldung, Besuchszeiten) findest du auf der offiziellen Seite
der Bundeswehr: www.bundeswehr.de/wald-der-erinnerung
Eine ausführliche Broschüre darüber hier:
www.bmvg.de/resource/der-wald-der-erinnerungen-data.pdf
Wenn du jetzt mit Michael Eichstaedt persönlich Verbindung
aufnehmen möchtest, findest du ihn hier:
Facebook: www.facebook.com/profile.php?id=100077563826175
Instagram: www.instagram.com/michael.eichstaedt1978/
---
Mich erreichst du über meine Homepage:
www.wolf-gregis.de
Oder in den sozialen Medien:
Instagram: www.instagram.com/wolf_gregis
Facebook: www.facebook.com/Autor.Wolf.Gregis
YouTube: www.youtube.com/@wolf_gregis
LinkedIn: www.linkedin.com/in/wolf-gregis
TikTok: www.tiktok.com/@wolf_gregis
Teile, kommentiere und bewerte diesen Podcast gern, wenn du ihn
für relevant oder interessant hältst. Dafür bin ich dir dankbar.
Lass auch gern ein Abo da – dann hören wir uns beim nächsten Mal
wieder.
Niemand sonst wird kommen, es liegt an uns.
Helm ab – Der Veteranencast.
Mehr
21.01.2026
1 Stunde 28 Minuten
Am 30. Juni 2021 landet das letzte deutsche Kontingent aus
Afghanistan in Wunstorf. Der Einsatz scheint vorbei. Doch nur
wenige Wochen später sammeln sich wieder deutsche Soldaten:
Rückkehr nach Afghanistan – nach Kabul, in eine Lage aus Chaos,
Schüssen und Menschenmassen am Flughafen.
Marc Hinzmann ist einer dieser Bundeswehr-Soldaten. Er ist
Feldjäger und Zugführer. Als junger Offizier wird er alarmiert -
und glaubt zunächst, er werde die Evakuierung „von außen“
unterstützen. Dann sieht er eine Flugliste. Ziel: Kabul. „Ins
Auge des Hurricans“. Dieser Befehl verändert alles.
Denn Marc landet nicht irgendwo im Hintergrund, sondern im
Zentrum der Evakuierungsoperation auf dem Flughafen Kabul - an
der Schleuse. Dort muss er schwere Entscheidungen fällen: An Bord
oder nicht. Leben oder sterben lassen. Entscheidungen, die bis
heute nachwirken – persönlich, militärisch und politisch.
Marc hat seine Erinnerungen aufgeschrieben: „Leben und sterben
lassen. Die letzten Tage der Bundeswehr in Afghanistan“ (als Buch
und Hörbuch). Und er spricht darüber, was viele diskutieren, aber
nur wenige wirklich erlebt haben: Führen unter maximalem Druck,
moralische Dilemmata, Verantwortung ohne echte Leitplanken - und
die Frage, was Aufarbeitung leisten kann, wenn es um reale
Menschen und Entscheidungen geht.
Denn die Geschichte endet nicht 2021: 2024 wird Marc im Kontext
der politischen Aufarbeitung vor den Untersuchungsausschuss des
Deutschen Bundestages geladen. Plötzlich sitzt er selbst „auf dem
heißen Stuhl“ - und muss erklären, was es bedeutet, wenn
Entscheidungen von damals im Rückspiegel verhandelt werden.
Wir sprechen über:
Kabul 2021: die Alarmierung, Einsatzrealität, erste Eindrücke
- und warum diese Lage anders war.
Die Schleuse: Kriterien, Zeitdruck, Teamführung - und der
Moment, in dem aus Regeln Schicksal wird.
Gefahr wissen versus Gefahr fühlen: Was Dauerbedrohung mit
Führung, Moral und Handlungsfähigkeit macht.
Rückkehr und Nachhall: Was bleibt, wenn der Auftrag endet -
und wie man wieder Boden unter die Füße bekommt.
Der Untersuchungsausschuss: Aufarbeitung, Verantwortung,
politischer Blick - und die Reibung zwischen System und
Individuum.
Das Buch: Warum Marc schreibt, für wen er schreibt - und was
beim Schreiben am schwersten war.
„Leben und sterben lassen“ – ein Gespräch über Kabul, über Dienst
und Gewissen, über Auftrag und Moral. Und über die Frage, was
eine Gesellschaft ihren Soldaten zumuten darf - und was sie ihnen
danach schuldet.
---
Bestelle das Buch jetzt vor, es erscheint am 29. Januar. Marc
schließt damit einen Einsatz ab, der nach dem 11. September 2001
vor über zwanzig Jahren begann.
Amazon:
www.amazon.de/Leben-sterben-lassen-Afghanistan-Erlebnisbericht
Thalia: www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1077153523
Hugendubel:
www.hugendubel.de/de/buch_kartoniert/marc_hinzmann-leben_und_sterben_lassen
Wenn du jetzt mit Marc Hinzmann Verbindung aufnehmen möchtest,
findest du ihn hier:
Website: marc-hinzmann.com/
Instagram: instagram.com/marc_hinzmann/
LinkedIn: linkedin.com/in/marchinzmann/
---
Mich erreichst du über meine Homepage: wolf-gregis.de
Oder in den sozialen Medien:
Instagram: instagram.com/wolf_gregis
Facebook: facebook.com/Autor.Wolf.Gregis
YouTube: youtube.com/@wolf_gregis
LinkedIn: linkedin.com/in/wolf-gregis
TikTok: tiktok.com/@wolf_gregis
Teile, kommentiere und bewerte diesen Podcast gern, wenn du ihn
für relevant oder interessant hältst. Marcs Geschichte ist
einzigartig und doch mehr als nur ein Einzelschicksal. Mit ihm
endet die Zeit der Generation Einsatz der Bundeswehr.
Lass auch gern ein Abo da - dann hören wir uns beim nächsten Mal
wieder.
Niemand sonst wird kommen, es liegt an uns.
Helm ab – Der Veteranencast.
Mehr
14.01.2026
59 Minuten
Warum komme ich nicht klar? Was stimmt mit mir nicht? Warum ecke
ich immer wieder an – im Beruf, in der Beziehung, im Alltag?
Vielleicht kennst du das Gefühl als Soldat oder Veteran: Dubist
noch derselbe Mensch – aber du bist „anders verdrahtet“.
Dienstzeit, Ausbildung, Einsatz, Verantwortung: Das bleibt nicht
folgenlos. Und manchmal merkt es die Welt um dich herum zuerst.
In dieser Folge spreche ich mit Thomas „Mo“ Apelt über diesen
Übergang: vom Soldaten zum Zivilisten – und darüber, warum
Veteranen oft anecken, aber trotzdem (oder gerade deshalb?)
führen.
Mo war acht Jahre Soldat der Bundeswehr, zweimal mit SFOR im
Einsatz und ist heute Reservist. Zivil ist er Werkstattleiter in
Potsdam – und Vorsitzender der Guardians League Germany e.V.:
einem Netzwerk aus aktiven und ehemaligen Soldaten, Polizisten,
Feuerwehrleuten und Rettungskräften, das Familien und Angehörige
in Krisen unbürokratisch unterstützt.
Wir sprechen über:
Das Anecken im Zivilleben: Wenn Klarheit, direkte Sprache und
Struktur plötzlich „zu viel“ sind.Das Veteranen-Mindset im Job:
Verantwortung übernehmen, Probleme lösen, Führung im
Alltag.Beziehung und Familie: Warum „Wer macht was bis wann?“ nicht
immer romantisch klingt.Soldatische Tugenden im Alltag:
Kameradschaft, Disziplin, Tapferkeit – und wo sie ihre Grenzen
finden.Unrechtsempfinden und Konflikte: Warum manche Veteranen
Streit nicht meiden – sondern annehmen.
Bundeswehr-Veteranen im Zivilleben – Was heißt das wirklich? Ein
Gespräch mit Thomas „Mo“ Apelt von der Guardians League Germany.
---
Wenn du jetzt mit der Guardians League Verbindung aufnehmen
möchtest, findest du sie hier:
Website: guardiansleaguegermany.de
Instagram: instagram.com/guardiansleaguegermany
Mo erreichst du direkt hier:
Instagram: instagram.com/mo_tango_alpha
Facebook: facebook.com/thomas.apelt
---
Wenn du jetzt mit mir in Kontakt treten willst, erreichst du mich
über meine Homepage: wolf-gregis.de
Oder in den sozialen Medien:
Instagram: instagram.com/wolf_gregis
Facebook: facebook.com/Autor.Wolf.Gregis
LinkedIn: linkedin.com/in/wolf-gregis
YouTube: youtube.com/@wolf_gregis
TikTok: tiktok.com/@wolf_gregis
Teile, kommentiere und bewerte diesen Podcast gern, wenn du ihn
für relevant oder interessant hältst.
Lass auch gern ein Abo da – dann hören wir uns beim nächsten Mal
wieder.
Niemand sonst wird kommen, es liegt an uns.
Helm ab – Der Veteranencast.
Mehr
19.12.2025
46 Minuten
Was passiert, wenn der Krieg nicht „vorbei“ ist, nur weil manin
Sicherheit ist – sondern erst dann richtig beginnt?
In dieser Folge spreche ich mit Viktoria vom Bund ukrainischer
Veteranen und Familien, den UA Veterans Germany: einem Netzwerk,
das ukrainische Soldaten, Kriegsveteranen und ihreFamilien in
Deutschland unterstützt – bei Behandlung, Reha, Integration und
dem Leben mit Verwundung, Verlust und Trauma.
Der russische Großangriff auf die Ukraine hat vieles verändert –
auch den Blick auf die Veteranenarbeit in Deutschland. Beim
Treffen mit ukrainischen Veteranen wurde mir klar: Nach dem Krieg
stehen Veteranen überall vor denselben Kernfragen. Wie lebt man
weiter? Wie gehen Familien mit PTBS, Verwundung und Tod um? Und
welche Verantwortung hat eine Gesellschaft,die Unterstützung
diskutiert, aber selten die Folgen trägt?
Wir sprechen über:
Viktorias Weg von Odessa und Kiew nach Deutschland und warum
sie seit 2022 praktisch „im Dauer-Ehrenamt“ ist
was die UA Veterans Germany konkret leisten an Beratung,
Begleitung, psychologische und sozialer Unterstützung,
Integration, Klinik- und Behördengänge
warum deutsche Einsatzveteranen der Bundeswehr und
ukrainische Kriegsveteranen mehr verbindet, als viele denken
wie man helfen kann: als Unterstützer, Freiwilliger oder über
Spenden
Wenn du dich für Ukrainehilfe, Veteranen, Bundeswehr,
Traumafolgen, PTBS, Rehabilitation und Solidarität mit
Soldatenfamilien interessierst, ist diese Folge Pflichtprogramm.
Ukrainische Kriegsveteranen in Deutschland – Die UA Veterans
Germany. Ein Gespräch mit der zweiten Vorsitzenden Viktoria.
---
Wenn du Viktorias Arbeit und die versehrten ukrainischen
Kameraden jetzt unterstützen willst, hier findest du die UA
Veterans Germany:
Website: ua-veteranen.de
Freiwilliger Helfer werden: ua-veteranen.de/freiwillige
Spenden: feineukraine.de/jetzt-spenden
Instagram: instagram.com/ua_veterans_germany
Facebook: facebook.com/p/UA-Veterans-Germany
---
Wenn du jetzt mit mir in den Kontakt treten willst, erreichst du
mich über meine Homepage: wolf-gregis.de
Oder in den sozialen Medien:
Instagram: instagram.com/wolf_gregis
Facebook: facebook.com/Autor.Wolf.Gregis
LinkedIn: linkedin.com/in/wolf-gregis
TikTok: tiktok.com/@wolf_gregis
YouTube: youtube.com/@wolf_gregis
Teile, kommentiere und bewerte diesen Podcast gern, wenn du ihn
für relevant oder interessant hältst.
Lass auch gern ein Abo da, dann hören wir uns bei der
nächstenFolge wieder.
Niemand sonst wird kommen, es liegt an uns.
Helm ab – Der Veteranencast.
Mehr
Über diesen Podcast
Hunderttausende Soldaten und Einsatzveteranen sowie Millionen
Veteranen leben in Deutschland. Das hier ist ihr Podcast. Welche
Erfahrungen haben diese Männer und Frauen gemacht? Wie gehen sie
damit um? Wie erinnern sie an die gefallenen und verwundeten
Kameraden der Auslandseinsätze? Und wie schauen sie auf eine
Gesellschaft, die nur wenig Notiz von ihnen nimmt? Wolf Gregis –
ehemaliger Offizier der Bundeswehr, Afghanistan-Veteran und Autor –
sucht Antworten auf diese Fragen. Alle Infos zu ihm in den sozialen
Medien und unter www.wolf-gregis.de
Kommentare (0)