Digitale Konzerteinführung | Ravel "La Valse"

Digitale Konzerteinführung | Ravel "La Valse"

18 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat
Ravels Klavierkonzert in G-Dur ist das wohl am aufregendsten
instrumentierte Konzert für ein Soloinstrument mit Orchester.
Heiter und brillant zugleich, ist es seit seiner Uraufführung 1932
ein Lieblingswerk des Konzertpublikums. Es beginnt furios mit einem
Peitschenknall, erzeugt durch zwei Hölzer, die mit einem Scharnier
verbunden sind und aneinandergeschlagen werden. Der zweite,
langsame Satz wird oft als eines der schönsten 'Lieder ohne Worte'
der Musikgeschichte bezeichnet. Er ist eingebettet in das surreale
Zirkusambiente des ersten Satzes mit Anklängen an die baskische
Heimat Ravels, Blues- und Jazz-Souvenirs von seinen Amerika-Reisen
und das rasante Finale in der Art eines perpetuum mobile. „La
valse“ von Ravel muss man wohl kaum beschreiben – der sinfonische
Walzer gehört zu den populärsten Werken des 20. Jahrhunderts und
versetzt das Publikum regelmäßig in Begeisterung. Begeisterung kann
auch das Konzert für Orchester des Polen Witold Lutoslawsi wecken.
1954 wurde es mit großem Erfolg in Warschau uraufgeführt und ist
das letzte Werk, in dem sich Lutosławski folkloristischer Elemente
bedient. Mit ihm hat der Komponist alles gesagt, was er in dieser
Musiksprache zu sagen hatte…

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