Warum Glaube keine Moralpredigt ist | Salz & Licht #2 (P. Georg Rota @ Zentrum JP2)
23 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Monat
Oft glauben wir, unser Leben sei ein „Egodrama“, in dem wir uns
durch Leistung beweisen müssen. Wir denken, wir müssten uns
selbst erfinden oder ein „Moralapostel“ sein, der alles richtig
macht, um wertvoll zu sein. Wir fühlen uns manchmal wie das
„zufällige und sinnlose Produkt der Evolution“, vom Universum
hier ausgespuckt, ohne zu wissen, wo oben und unten ist. Doch
menschliche Träume („I have a dream“) stoßen an Grenzen – sie
können unsere tiefste Sehnsucht nicht stillen.Die christliche
Behauptung ist gewagt: Du bist kein Zufall. Du bist „gewollt,
geliebt und gebraucht“. Dein Leben entspringt nicht deinem
kleinen Plan, sondern „Gottes Traum“, der menschliche
Möglichkeiten weit übersteigt. Christsein ist kein ethischer
Entschluss („Piep, piep, wir haben uns alle lieb“), sondern die
Begegnung mit einer realen Person, die deinem Leben einen neuen
Horizont gibt.Drei Wege, um in diese Berufung hineinzuwachsen:
Ein „Apostel“ ist niemand, der Karriere macht, sondern jemand,
der sich rufen lässt. P. George skizziert, wie dieser Weg
aussieht:1. Vom Projekt zum Geschenk: Verstehe, dass du schon
geliebt warst, bevor du nützlich wurdest. Gott hat dich „im
Mutterschoß gerufen“.2. No Judgement: Komm, wie du bist. Wir
müssen nicht perfekt sein, sondern auf das „Lamm Gottes“ schauen,
das unsere Unvollkommenheit und Lasten trägt.3. Radikale
Offenheit: Glaube ist Beziehung. Es geht darum, dem Blick Jesu
standzuhalten, der dich kennt, und mutig zu antworten: „Hier bin
ich“.
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