Shamati 2 - Über die Shechina im Exil

Shamati 2 - Über die Shechina im Exil

3 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat

Notizen von Baruch Ashlag aus den Gesprächen mit seinem Vater,
Yehuda Ashlag


Ich hörte im Jahr 1942


Der heilige Sohar sagt: „Er ist der Bewohner (Shochen) und sie
ist die Shechina (göttliche Gegenwart).“ Wir müssen diese Worte
wie folgt interpretieren: Es ist bezüglich des Höheren Lichtes
bekannt, dass es in ihm keine Veränderungen gibt, wie es
geschrieben steht: „Ich bin der Schöpfer, ich habe mich mich
nicht geändert.“ Alle Namen und Bezeichnungen beziehen sich nur
auf die Stufe der Kelim, die den Willen zu empfangen darstellen,
der in Malchut eingeschlossen ist, wobei Malchut die Wurzel der
Schöpfung ist. Und von dort geht er aus und steigt herab bis in
diese Welt, zu den Geschöpfen.


All diese Unterscheidungen, beginnend von Malchut, welche die
Wurzel der Schöpfung der Welten ist, bis zu den Geschöpfen,
werden Shechina genannt. Die allgemeine Korrektur besteht
darin, dass das Höhere Licht in ihnen in äußerster Vollkommenheit
leuchten wird.


Und das Licht, welches in den Kelim leuchtet, wird
Bewohner (Shochen) bezeichnet. Die Kelim werden im
Allgemeinen Shechina genannt. Das heißt, dass das Licht
inmitten der Shechina wohnt. Das Licht wird
deswegen als Bewohner bezeichnet, weil es in den Kelim wohnt.
Somit wird die Gesamtheit der Kelim als Shechina bezeichnet.


Jene Zeit, bevor das Licht in ihnen in äußerster Vollkommenheit
leuchtet, wird als „Zeit der Korrekturen“ bezeichnet. Das
bedeutet, dass wir Korrekturen durchführen, damit das Licht in
ihnen in Vollkommenheit leuchten kann. Und bis dahin wird dieser
Zustand als „Shechina in der Verbannung“
bezeichnet. Das heißt, dass es in den Höheren Welten noch keine
Vollkommenheit gibt.


Und unten, in dieser Welt, ist der Zustand, in dem das höhere
Licht im Willen zu empfangen verweilen muss, und diese
Korrektur ist das Empfangen um des Gebens willen.


In der Zwischenzeit ist der Wille zu empfangen mit niedrigen und
unsinnigen Dingen erfüllt, die keinen Raum lassen, damit die
Herrlichkeit des Schöpfers dort offenbart wird. Das bedeutet,
anstatt dass das Herz ein Wohnort für das Licht des Schöpfers
sein sollte, wird das Herz zu einem Ort für Abfall und Schmutz.
Das heißt, die Niedrigkeit hat das ganze Herz eingenommen. Und
das wird als „Shechina im Staub“ bezeichnet.


Das bedeutet, sie ist bis zum Staub erniedrigt. Und jeder
verachtet heilige Dinge und hat keinen Wunsch oder Verlangen, sie
aus dem Staub zu erheben, sondern wählt niedrige Dinge, was das
Leiden der Shechina verursacht, indem man ihr keinen Platz im
Herzen gibt, um ein Wohnort für das Licht des Schöpfers zu sein.


Kabbala Akademie

Die Kabbala Akademie auf Youtube

Die Kabbala Akademie auf Facebook

Die Kabbala Akademie auf Twitter

Die Kabbala Akademie auf Instagram



Nimm an unserer Umfrage teil! Hier gehts zum Fragebogen...

Kommentare (0)

Lade Inhalte...

Abonnenten

15
15