Rock & Rakete: Warum wir mehr Frauen auf den Mond schiessen sollten

Rock & Rakete: Warum wir mehr Frauen auf den Mond schiessen sollten

Episode 27
1 Stunde 7 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat
Sie vertragen mehr Strahlung, ihre Augen regenerieren schneller –
und sie machen jede Crew widerstandsfähiger: Astronautinnen.
Dennoch war die Raumfahrt über Jahrzehnte hinweg Männersache. Warum
eigentlich, wenn Vielfalt gerade im All als klarer
Überlebensvorteil gilt? Mit welchen Strategien geht man dort heute
gegen Biases im Auswahlverfahren vor? Und was können wir von den
Elite-Teams der NASA lernen? Wir haben auch darüber gesprochen, ob
Affären im All erlaubt sind, warum es so schwer ist, Mensch zu
sein, und warum uns der Weltraum Hoffnung schenkt. Anschnallen
empfohlen: Diese Stunde vergeht in Lichtgeschwindigkeit. Thomas
Zurbuchen Von SRF als «mächtigster Wissenschaftler der Schweiz»
bezeichnet, leitete der promovierte Astrophysiker als erster
Schweizer die Wissenschaftsabteilung der NASA (2016 bis 2022).
Zurbuchen verantwortete rund 130 Missionen und 37 Raketenstarts. In
dieser traditionell männerdominierten Organisation gelang es ihm,
den Frauenanteil auf 50 Prozent zu erhöhen – ohne Quoten. Im Sommer
2023 übernahm er als Professor für Weltraumwissenschaft und
-technologie die Leitung von ETH Zürich Space. 2025 wurde
Zurbuchen, aufgewachsen in einem kleinen Dorf im Emmental, mit
einem der bedeutendsten Preise der Weltraumforschung geehrt, unter
anderem für seine Führungsqualitäten und seine Fähigkeit,
leistungsfähige Teams zusammenzustellen.

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