Beschreibung

vor 3 Wochen
Unsere Gästin in Episode 021 ist Bettina, Jahrgang 1969. Nach einer
langen und eindrücklichen Karriere – unter anderem als CFO einer
grossen Versicherung – befindet sie sich aktuell in einem
Sabbatical. Bettina lebt in Zürich und nutzt diese Zeit, um sich
neu kennenzulernen, zurückzublicken und neugierig nach vorne zu
schauen. Im Gespräch erzählt Bettina von ihrem beruflichen Weg in
einer Zeit, in der Frauen in Führungspositionen noch klar in der
Minderheit waren. Sie spricht offen darüber, wie sie als Frau in
der Chefetage wahrgenommen wurde, über Fragen wie „Was macht die
jetzt hier?“ – und über die unausgesprochenen Annahmen, dass ein
solcher Job mit Kindern kaum vereinbar sei. Auch thematisiert sie,
warum arbeitende Mütter schnell als „Rabenmütter“ gelten, während
Väter selten hinterfragt werden. Bettina teilt ihre bewusste
Entscheidung, sich gegen Kinder zu entscheiden – aus Klarheit
darüber, dass sie Karriere und Mutterschaft nicht verbinden wollte.
Sie reflektiert, wie sehr sich Arbeitsmodelle und gesellschaftliche
Akzeptanz in den letzten 20 Jahren verändert haben, und wie wichtig
Unterstützung und eigene Lösungen waren, die sie gemeinsam mit
ihrem Mann gefunden hat. Ein zentrales Thema der Folge ist auch
Mentoring. Bettina begleitet seit vielen Jahren Frauen und
beobachtet bis heute, wie junge Frauen ihre Entscheidungen aus
Rücksicht auf ein mögliches, zukünftiges Muttersein einschränken.
Zum Schluss teilt sie eine Haltung, die diese Folge prägt: Wir
wissen nicht, was das Leben bringt – deshalb lohnt es sich, offen
zu bleiben, im Jetzt zu leben und den eigenen Weg zu gehen. Bettina
kannst du via LinkedIn kontaktieren:
http://linkedin.com/in/bettina-bornmann-61a4a4317

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