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Beschreibung
vor 2 Monaten
So gut wie jede Frau, die im Internet unterwegs ist, erlebt
Momente des Hasses. Vor allem von Männern. Die deutsche
feministische Aktivistin Kristina Lunz wurde schon mehrfach in
ihrem Leben Opfer von Online-Gewalt. Etwa als sie 2014 eine
erfolgreiche Kampagne gegen die sexualisierte Darstellung von
Frauen in der „Bild“ startete. Und zuletzt 2025 nach einer
Pressekonferenz zum Thema „Femizide und Abtreibungen“. Der Hass
im Netz bewog Lunz, die 1989 geboren wurde und sich nach ihrem
Studium der Diplomatie, u.a. in Oxford, auf feministische
Außenpolitik spezialisiert hat, zu einem einschneidenden Schnitt:
Sie zog sich aus der Öffentlichkeit zurück und schloss ihr
Herzensprojekt, die gemeinnützige Forschungs- und
Beratungseinrichtung, das „Center for feminist foreign policy“ in
Berlin. Mari Lang hat mit Kristina Lunz darüber gesprochen, warum
das Internet vor allem für Frauen ein gefährlicher Ort ist und
warum es gerade heute in der Außenpolitik einen feministischen
Blick braucht.
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