Beschreibung

vor 1 Monat
m Morgengrauen des 4. Juli 1915 spielt sich an den Felswänden des
Monte Paterno in den Sextner Dolomiten eine der eindrücklichsten
Geschichten des Gebirgskrieges im Ersten Weltkrieg ab. Joseph
Innerkofler, von allen Sepp genannt, legendärer Bergführer,
Hotelier und tief mit diesen Bergen vertraut, steigt durch Schnee
und Fels, um eine strategisch wichtige Stellung zurückzuerobern.
Sepp ist kein gewöhnlicher Soldat: Er ist fünfzig Jahre alt, hat
sein Leben in diesen Bergen aufgebaut und entscheidet sich,
anstelle seines Sohnes selbst zu gehen. Um seinen Tod während des
Angriffs auf den Monte Paterno ranken sich bis heute
unterschiedliche Versionen – zwischen Mythos, Propaganda und
historischer Wahrheit. Doch unabhängig davon, wie er gefallen ist,
bleibt die Bedeutung seiner Tat: die tiefe Verbundenheit mit der
eigenen Heimat und Gemeinschaft, zerrissen durch einen Krieg, der
Freunde, Kollegen und Bergmenschen zu Gegnern machte. Eine
Erzählung, die einer zur Legende gewordenen Figur ihre
Menschlichkeit zurückgibt und dazu einlädt, jenseits von Grenzen
die gemeinsame Tragödie dieser Berge zu begreifen.

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