Episode 19: Pflegenotstand mit nur einem Klick bekämpfen – Konstantin Pollanz von der HerzensApp

Episode 19: Pflegenotstand mit nur einem Klick bekämpfen – Konstantin Pollanz von der HerzensApp

Österreich befindet sich in einer Pflegekrise, und das Problem wird nicht kleiner: Laut Wifo dürften 2030 rund 24.000 Pflegekräfte mehr benötigt werden als 2016. Vor allem für ältere Personen ein Problem, da sie vermehrt auf Pflege angewiesen sind. Etwas
33 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat

Österreich befindet sich in einer Pflegekrise, und das Problem
wird nicht kleiner: Laut Wifo dürften 2030 rund 24.000
Pflegekräfte mehr benötigt werden als 2016. Vor allem für ältere
Personen ein Problem, da sie vermehrt auf Pflege angewiesen sind.
Etwas gegen den Notstand unternehmen möchte das Grazer Start-up
„Herzens App“. Über die gleichnamige Software können Familien
nicht nur – für eine Vermittlungsgebühr – Pflegekräfte finden,
auch die Kommunikation wird erleichtert. „Oft gibt es
Sprachbarrieren – über unsere Software kann ich aber der
Pflegekraft auf Deutsch schreiben, der Text wird in ihre
Muttersprache übersetzt und sie kann in dieser antworten“,
erzählt Gründer Konstantin Pollanz. Auch die Pflegekräfte
profitieren: Die gesamte Dokumentation kann in der App erledigt
werden. Zeitliche Ressourcen werden so frei und die Pflegekraft
hat mehr Zeit für den Patienten. Pollanz hofft so, mit seinen
Co-Gründern Oliver Wimmer und Alireza Fasih den Pflegeberuf
wieder attraktiv zu machen. Immerhin bleiben Pflegekräfte im
Schnitt nur sieben Jahre im Beruf. Im Gespräch mit Andrea
Jerković und Peter Siegmund erzählt Pollanz, woher die Idee zu
einer solchen App stammt, wie man mit Rückschlägen umgeht und was
man noch vorhat.

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