Nina Hartmann zu Female Leadership, Wirkkraft und weibliche Nachfolge

Nina Hartmann zu Female Leadership, Wirkkraft und weibliche Nachfolge

Weibliche Führung im patriarchalen System: innere Autorität, Voice Dialogue und die Frage, was Führung für die nächste Generation ermöglicht
13 Minuten

Beschreibung

vor 4 Wochen
In dieser Episode der Sinnplauderei ordnet Nina Hartmann
(Rechtsanwältin, Unternehmerin, Autorin und Forscherin für
weibliche Wirkkraft) ein, warum Female Leadership weder Modethema
noch Imagekampagne ist, sondern eine strukturelle Notwendigkeit –
und zugleich eine innere Zumutung für viele Frauen in
Verantwortung. Im Mittelpunkt steht ein Perspektivwechsel: Die
Wirkkraft weiblicher Führung zeigt sich nicht nur in der aktuellen
Rolle, sondern besonders darin, was sie für weibliche
Nachfolgerinnen möglich macht – für Töchter im Familienunternehmen,
für Mitarbeiterinnen, für jüngere Kolleginnen, die sehr genau
beobachten, ob Führung Frauen stärkt oder sie subtil auszehrt. Die
Folge beleuchtet, warum Frauen nicht in einem neutralen Raum
führen: Machtstrukturen, Entscheidungswege und Leistungslogiken
sind historisch oft männlich geprägt. Anpassung wird belohnt,
Abweichung wird sanktioniert – und genau in dieser Spannung stellt
sich die zentrale Frage: Wie gelingt stimmige, geschlechteranaloge
weibliche Führung, ohne Selbstverrat oder Selbstverlust? Ein
entscheidender Teil liegt unter der sichtbaren Oberfläche: innere
Führung. Aus der Arbeit mit Voice Dialogue beschreibt Nina Hartmann
das „innere Team“ – u. a. den Pleaser (Harmonie, Verantwortung,
Überfunktionieren) und den inneren Kritiker (Zweifel,
Relativierung, permanente Selbstprüfung). Diese Anteile sind keine
Schwäche, sondern erlernte Überlebensstrategien. Wirkkraft entsteht
dort, wo diese Dynamiken bewusst geführt werden: Beziehungssinn ja
– aber nicht als alleinige Entscheidungsinstanz. Selbstkritik ja –
aber nicht als Maßstab für Selbstwert. Damit wird Female Leadership
zur kulturellen Entwicklungsaufgabe: für Unternehmen, für
Wirtschaft und für Frauen in Verantwortung. Denn weibliche Führung
wirkt immer – als gelebte Realität, nicht als Leitbild. Sie
beantwortet faktisch Fragen wie: Ist Führung für Frauen ein
permanenter Kraftakt? Ist Integrität möglich, ohne sich zu
verbiegen? Entsteht Raum, in dem andere Frauen sich Verantwortung
überhaupt zutrauen? Diese Episode verbindet Female Leadership,
weibliche Wirkkraft und weibliche Nachfolge zu einem klaren Rahmen:
Innere Autorität ist die Grundlage, um sichtbar zu führen – ohne
Kopie männlicher Machtmodelle, ohne Selbstaufgabe, ohne
Dauerbeweis. Relevante Themen & Begriffe: Female Leadership,
weibliche Führung, Wirkkraft, weibliche Nachfolge, Nachfolgerinnen,
Führung im patriarchalen System, Voice Dialogue, inneres Team,
Pleaser, innerer Kritiker, innere Führung, innere Autorität,
Sichtbarkeit ohne Selbstverrat, Verantwortung ohne Selbstaufgabe,
Führung im Konzern, Unternehmerinnen, Familienunternehmen,
Machtstrukturen, Integrität, Kulturwandel Fragen, die diese Folge
beantwortet: Was bedeutet Female Leadership jenseits von
Imagekampagnen? Wie führen Frauen stimmig in patriarchal geprägten
Systemen? Was ist „innere Führung“ (Voice Dialogue) und warum ist
sie entscheidend für Wirkkraft? Welche Rolle spielen Pleaser und
innerer Kritiker in weiblicher Führung? Wie entsteht Vorbildwirkung
für weibliche Nachfolgerinnen – im Familienunternehmen und im
Konzern?

Kommentare (0)

Lade Inhalte...

Abonnenten

15
15