Warum die Welt keinen Frieden findet (Talk mit Prof. Carlo Masala)
1 Stunde 3 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Jahr
Der Rotary-Club Erfurt-Gloriosa veranstaltete am 11. März eine
hochkarätige Diskussionsrunde zum Thema „Warum die Welt keinen
Frieden findet“, bei der Prof. Carlo Masala als Hauptredner
fungierte und Gedanken seines jüngst erschienenen gleichnamiges
Buches deutlich machte. Die kostenfreie Veranstaltung, die im
COMCENTER der LEG Thüringen stattfand war mit 150 Gäste vor Ort
ausgebucht und ermöglichte darüber hinaus 30 Teilnehmern online
dabei zu sein. In seinem Talk mit dem Medienexperten Boris
Lochthofen erörterte Prof. Masala als renommierter Experte auf
dem Gebiet der internationalen Beziehungen die komplexen Ursachen
von Konflikten weltweit und die Schwierigkeiten, dauerhaften
Frieden zu erreichen. Im Zentrum des Vortrags von Prof. Carlo
Masala standen die komplexen Ursachen von Kriegen, die aktuelle
geopolitische Situation und die Herausforderungen der
Sicherheitspolitik in Europa. Er diskutierte die Gründe für die
Entstehung von Kriegen, darunter das Fehlen übergeordneter
Zwangsgewalten und das Sicherheitsdilemma zwischen Staaten.
Insbesondere wurde die Situation in der Ukraine als Beispiel für
die anhaltenden Kosten und die hohe Relevanz von Konflikten
angeführt. Masala erörterte auch Deutschlands Rolle und
Verständnis in Bezug auf militärische Konflikte und betonte die
Notwendigkeit einer Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg. Die
politischen Wandlungen in Europa und die Bedeutung einer gut
ausgerüsteten Bundeswehr für die Verteidigungsfähigkeit
Deutschlands wurden thematisiert. Prof. Masala hob darüber hinaus
die zentrale Rolle der Desinformation in der globalen
Sicherheitspolitik hervor. Sie dient dazu, öffentliche Meinung
und politischen Diskurs zu manipulieren, insbesondere durch das
Säen von Unsicherheit und Zweifel zur Förderung strategischer
Ziele. Besonders bei militärischen Konflikten, wie etwa Russlands
Einsatz von Desinformation, wird dies deutlich. Medienkompetenz
ist dabei als unverzichtbar für den Schutz vor Manipulation und
die Fähigkeit, Informationen kritisch zu evaluieren. Der Vortrag
machte deutlich, dass Kriege nicht nur durch politische Gründe
bedingt sind, sondern auch durch die strategischen Ziele von
Staaten, die bereit sind, dafür erhebliche Ressourcen zu opfern.
Masalas Ausführungen warfen ein Licht auf die Komplexität
internationaler Beziehungen und die Bedeutung einer umfassenden
Sicherheits- und Verteidigungspolitik.
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