GLORIOSA - der Rotary-Podcast aus Erfurt

GLORIOSA - der Rotary-Podcast aus Erfurt

Episoden

Die Rotary Clubs im Nationalsozialismus
04.02.2026
20 Minuten
In dieser Folge von „GLORIOSA – der ROTARY-Podcast aus Erfurt“ spricht der Historiker Hermann Schäfer über sein Buch „Die Rotary Clubs im Nationalsozialismus“. Im Gespräch mit Jochen Fasco geht es um das Verhalten der Rotary Clubs in der NS-Zeit, um Ausgrenzung, Verfolgung und persönliche Schicksale sowie um lange verdrängte Verantwortung nach 1945. Ein besonderer Blick gilt auch dem damaligen Rotary Club Erfurt und seinen Besonderheiten. Dieses Podcast-Gespräch versteht sich auch als Beitrag zur historischen Aufarbeitung und ein Anstoß, lokale Geschichte kritisch zu erforschen und Lehren für Gegenwart und Zukunft zu ziehen.
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Niels Lange, Thüringer Ehrenamtschef: Engagement gestalten - Heute und Morgen
30.01.2026
22 Minuten
In dieser Folge des Podcasts „GLORIOSA – der Rotary-Podcast aus Erfurt“ spricht Dr. Sabine Merz mit Dr. Niels Lange, Geschäftsführer der Thüringer Ehrenamtsstiftung und Mitglied im Rotary-Club Erfurt-Gloriosa, über die Bedeutung des Ehrenamts für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dr. Lange beschreibt Rotary als ein „Wimmelbild“ voller Ideen und engagierter Menschen und schildert seinen persönlichen Weg vom Politikwissenschaftler zum Förderer des Ehrenamts in Thüringen. Thematisiert werden rotarische Projekte, Herausforderungen wie Bürokratie und Haftung sowie Wege, das Engagement durch Qualifizierung, Anerkennung und geeignete Rahmenbedingungen zu stärken. Rotary könne dabei als Vorbild wirken und das Ehrenamt – insbesondere für junge Menschen und Ruheständler – zukunftsfähig gestalten. Die Folge verbindet rotarische Werte mit aktuellem gesellschaftlichen Engagement.
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Rotary-Clubs-Talk: Erfurter Rotary Clubs im Dialog über Werte, Engagement und gemeinsame Perspektiven
22.12.2025
25 Minuten
In der aktuellen Ausgabe des Podcasts GLORIOSA– der Rotary-Podcast aus Erfurt“ bringt dieses Audioformat des Rotary Club Erfurt-Gloriosa erstmals die Spitzen der drei Erfurter Rotary Clubs zusammen um über aktuelle und künftige Projekte zu sprechen. Iris Thorwirth (RC Erfurt-Gloriosa) ist im Gepräch mit Prof. Dr. Albrecht Stier (RC Erfurt) und Dr. Paul Rüdiger Kirsten (RC Erfurt-Krämerbrücke) über die verbindenden Werte der rotarischen Idee, über gesellschaftliche Verantwortung und über Chancen einer künftig noch engeren Zusammenarbeit in der Stadt. Prof. Dr. Albrecht Stier, Chirurg und Präsident des traditionsreichen RC Erfurt, stellte Gesundheitsthemen in den Mittelpunkt seines Amtsjahres. Von Prävention und moderner Medizin bis hin zu ethischen Fragestellungen betonte er die Bedeutung von Offenheit, Diskussionskultur und gegenseitiger Wertschätzung als zentrale Grundlage rotarischen Handelns. Dr. Paul Rüdiger Kirsten, Präsident des RC Erfurt-Krämerbrücke, hob den starken lokalen Bezug seines Clubs hervor. Die Krämerbrücke stehe als Symbol für Vernetzung, Austausch und gemeinsames Handeln über Grenzen hinweg. Besonderen Stellenwert habe dabei das praktische „Hands-on“-Engagement, bei dem Rotarierinnen und Rotarier unabhängig von Beruf oder Funktion gemeinsam für soziale und ökologische Projekte anpacken. Iris Thorwirth, Präsidentin des Rotary Club Erfurt-Gloriosa, berichtete über die Aktivitäten des jüngsten Erfurter Clubs. Der RC Erfurt-Gloriosa versteht sich als moderner Impulsgeber mit Fokus auf soziale Herausforderungen und zeitgemäße Kommunikation. Schwerpunkte sind unter anderem Projekte zur Suchtprävention, der Sozial-Initiativen Bärenstark  sowie die aktive Beteiligung an niedrigschwelligen Hands-on-Aktionen, mit denen Rotary sichtbar und nahbar in der Stadtgesellschaft wirken soll. Einigkeit bestand darüber, dass die Stärke der Erfurter Rotarier in der Vielfalt der drei Clubs liegt. Künftige gemeinsame Projekte – etwa in den Bereichen soziale Unterstützung, Prävention, Nachwuchsarbeit oder beim Engagement für Frauen und Familien in Not – sollen stärker abgestimmt und gemeinsam umgesetzt werden.
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Rotary-Governor Schippers zu Vielfalt, Verantwortung und Begegnung
02.11.2025
23 Minuten
Rotary-Governor Schippers im Podcast-Gespräch Vielfalt, Verantwortung und Begegnung im Rotary-Distrikt 1950 Was macht ein Rotary-Governor und welche Pläne hat der aktuelle Amtsinhaber für sein Amtsjahr? Das und viel mehr waren Fragen und Themen, die in der neuen Folge des Podcasts ”GLORIOSA – der Rotary-Podcast aus Erfurt” beantwortet wurden.  Der Würzburger Dr. Ekkehard Schippers, seit Sommer 2025 gewählter Governor im Rotary-Distrikt 1950 mit mehr als 70 Clubs in zwei Bundesländern war auch in Erfurt zu Besuch. Im Gespräch mit dem Erfurter Rotary-Podcast “GLORIOSA …”, geführt von Clubmitglied Sabine Merz, geht es um die Bedeutung von Vielfalt in Rotary, persönliche Erfahrungen Schippers aus mehr als 20jährige rotarischer Arbeit und seine Schwerpunkte. Dr. Schippers, ehemaliger Chefarzt am traditionsreichen Julius-Spital in Würzburg, beschreibt seine Motivation für das Engagement bei Rotary: „Ich wollte außerhalb des beruflichen Umfelds neue Menschen kennenlernen und mich mit Themen beschäftigen, die über den Beruf hinausgehen.“ Besonders wichtig sei ihm die Vielfalt der Perspektiven innerhalb der Clubs. „Die Geschlechte-Diversität hat zu einem positiveren Klima geführt. Frauen sind oft bereit, Verantwortung zu übernehmen – das bereichert Rotary insgesamt.“ Als Governor des Distrikts 1950, der Thüringen und Franken umfasst, sieht Schippers die Verbindung der beiden Regionen als besondere Chance: „Ich lerne in diesem Amt 3000 neue Menschen kennen und entdecke zwei Bundesländer neu. Die Mischung aus bayerischer und thüringischer Kultur ist eine Bereicherung.“ Inhaltlich will er Bewährtes fortführen: die Jugendarbeit und das internationale Programm End Polio Now. Er betont: „Rotary hat im Gaza-Streifen in einer zweitägigen Feuerpause alle Kinder geimpft – das erfährt man kaum in den Medien. Öffentlichkeitsarbeit bleibt eine unserer zentralen Aufgaben.“ Mit Blick auf die Jugendprogramme lobt Schippers das Engagement des Distrikts: „Unser Team um Frank Schlottke hat Vorbildfunktion. Besonders der langfristige Schüleraustausch zeigt, wie nachhaltig Rotary junge Menschen fördert.“
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Revolution Train - Drogenpräventionsprojekt für Jugendliche
08.10.2025
21 Minuten
Der Rotary Club Erfurt-Gloriosa hat eine neue Ausgabe seines Podcasts „Gloriosa – Der Rotary-Podcast aus Erfurt“ veröffentlicht. Die Folge wurde an einem ungewöhnlichen Ort aufgenommen: im Revolution Train, einem europaweit einzigartigen Zug, der Jugendliche auf eindrückliche Weise über die Gefahren von Drogenmissbrauch aufklärt. Er machte im September im Rahmen einer Herbsttour in mehreren Ländern auch in Erfurt Halt. In der aktuellen Episode diskutieren Rotary-Mitglied Marion Eich-Born, Vorsitzende des Vereins SuPEr e.V. (Suchtprävention Erfurt) und die 17-jährige Schülerin Mariella Fuchs, die als Freiwillige im Zug mitarbeitet und Jugendliche informiert.. Der Revolution Train erzählt in einem eindrucksvollen Erlebnis die fiktive Geschichte von sechs Freunden, die mit Drogen in Kontakt kommen. Durch die interaktiven Stationen und Rollenspiele im Zuginneren und die wirklichkeitsnah nachgebauten Schauplätze, wie ein Drogennest oder ein Verhörraum mit Arrestzelle, werden die Jugendlichen zur Reflexion angeregt. Marion Eich-Born erklärt, dass der Zug eine direkte Antwort auf das Drogenproblem in Erfurt ist. Ihr Verein SuPEr e.V. wurde gegründet, um das Projekt zu finanzieren und nach Thüringen zu holen. Der Rotary Club Erfurt-Gloriosa unterstützte dies in diesem Jahr wieder mit 2000€ finanziell, ebenso wie das Projekt von weiteren Rotary-Clubs und Service-Clubs der Stadt unterstützt wird. „Es war eine wunderbare Kooperation, die zeigt, wie ernst das Problem gesehen wird“, so Eich-Born. Mariella Fuchs teilt ihre persönlichen Eindrücke als junge Freiwillige und betont, wie die authentische Gestaltung des Zuges die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken bringt. Sie berichtet, dass die stärksten Reaktionen oft bei den Szenen ausgelöst werden, in denen die physischen Folgen des Drogenkonsums gezeigt werden.  Ihr wichtigstes Fazit aus ihrer Arbeit ist, dass es entscheidend ist, den Jugendlichen Mut zu machen, Nein zu sagen und sich auch mit Problemen an andere zu wenden. „Man ist nie alleine“, so ihre Botschaft. Die neue Podcast-Folge beleuchtet nicht nur die Bedeutung des Revolution Train als Präventionsprojekt, sondern unterstreicht auch die Wichtigkeit, jungen Menschen grundlegende Lebenskompetenzen und Selbstbewusstsein zu vermitteln. Das Gespräch führte Jochen Fasco, Rotary-Club Erfurt-Gloriosa. Über den Revolution Train: Der Revolution Train https://www.revolutiontrain.de/ ist ein mobiles, interaktives Drogenpräventionsprojekt aus Tschechien, das in einem umgebauten, 170 Meter langen Zug untergebracht ist. Initiiert wurde das Projekt von Pavel Tuma vom tschechischen Stiftungsfonds „Neues Tschechien“, dessen persönliche Motivation auf den Drogentod eines guten Freundes zurückgeht. Besucher, hauptsächlich Schülerinnen und Schüler, durchlaufen in den Waggons eine multimediale und sinnlich erlebbare Geschichte, die den Weg einer Gruppe Jugendlicher in die Drogensucht nachzeichnet – von einer Party über einen simulierten Autounfall bis hin zu einer Gefängniszelle. Das Projekt wird mit dem Ziel verbunden, die Gefahren von Sucht nicht nur zu erklären, sondern emotional „erlebbar“ zu machen, um Jugendliche zu bewussten und gesunden Lebensentscheidungen zu motivieren. Gleichzeitig ist der Zug auch Gegenstand von Fachkritik, die den pädagogischen Ansatz der Abschreckung als veraltet bemängelt.
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Über diesen Podcast

Es geht um Projekte, Aktivitäten, Themen und Persönlichkeiten rund um den Rotary-Club Erfurt-Gloriosa. Rotary ist einer der größten Service-Clubs der Welt, führt Menschen zusammen und engagiert sich vielfältig. Einfach zuhören, Neues hören, gerne nachfragen, mitmachen und -helfen. Wir freuen uns!

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