Folge 17: Die mit den Lemmingen tanzt
Die Musikjournalistin Ingeborg Schober
1 Stunde 50 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Tag
In den 60er Jahren etabliert sich in der BRD langsam der
Popmusikjournalismus. Irgendwo zwischen amerikanischen Vorbildern,
eigener Sprache und einer starken Jugendkultur schraubt sich ein
neuer Sprachduktus, eine neue Branche an die Oberfläche und bricht
die Hegemonie der sogenannten "Hochkultur" langsam auf. Mitten
drin: Eine junge Allgäuerin, die sich ihren Platz in dieser Branche
von München aus erarbeitet. Ingeborg Schober war die erste
(Pop-)Musikjournalistin der Bundesrepublik, sie schrieb für "Hit",
"Sounds", die "Bravo", den "Musikexpress", die "SZ", arbeitete
später auch in der Musikredaktion des Bayerischen Rundfunks. Sie
interviewte Jim Morrison, Stephen Stills, freundete sich mit
Christine McVie an, war clevere Beobachterin des Zeitgeschehens wie
z.B. der Krautrockszene um Amon Düül II. Ihre Stärke waren der
Kontext, die Kunst der klugen Einordnung, die eigene Mitgestaltung
der Szene, unterhaltsames Storytelling und ein ehrlicher, aber
respektvoller Tonfall. Sie behauptete sich im Haifischbecken der
Musiknerds, ist heute aber – leider – in Vergessenheit geraten. Wir
blicken in unserer ersten Episode im Jahr 2026 auf Ingeborgs
Schaffen, den Musikjournalismus damals und heute, sprechen über
Lester Bangs und Cameron Crowe. Und natürlich gibt's auch wieder
persönliche, manchmal ambivalente Gedankenströme und einen saftigen
KI-Rant, eh klar. Welcome back bei schneeweiss & rosenrot!
Popmusikjournalismus. Irgendwo zwischen amerikanischen Vorbildern,
eigener Sprache und einer starken Jugendkultur schraubt sich ein
neuer Sprachduktus, eine neue Branche an die Oberfläche und bricht
die Hegemonie der sogenannten "Hochkultur" langsam auf. Mitten
drin: Eine junge Allgäuerin, die sich ihren Platz in dieser Branche
von München aus erarbeitet. Ingeborg Schober war die erste
(Pop-)Musikjournalistin der Bundesrepublik, sie schrieb für "Hit",
"Sounds", die "Bravo", den "Musikexpress", die "SZ", arbeitete
später auch in der Musikredaktion des Bayerischen Rundfunks. Sie
interviewte Jim Morrison, Stephen Stills, freundete sich mit
Christine McVie an, war clevere Beobachterin des Zeitgeschehens wie
z.B. der Krautrockszene um Amon Düül II. Ihre Stärke waren der
Kontext, die Kunst der klugen Einordnung, die eigene Mitgestaltung
der Szene, unterhaltsames Storytelling und ein ehrlicher, aber
respektvoller Tonfall. Sie behauptete sich im Haifischbecken der
Musiknerds, ist heute aber – leider – in Vergessenheit geraten. Wir
blicken in unserer ersten Episode im Jahr 2026 auf Ingeborgs
Schaffen, den Musikjournalismus damals und heute, sprechen über
Lester Bangs und Cameron Crowe. Und natürlich gibt's auch wieder
persönliche, manchmal ambivalente Gedankenströme und einen saftigen
KI-Rant, eh klar. Welcome back bei schneeweiss & rosenrot!
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