Nicht wie lange wir online sind, sondern wofür wir online sind, mit Mel-David Tersteegen

Nicht wie lange wir online sind, sondern wofür wir online sind, mit Mel-David Tersteegen

57 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat

In dieser Folge spricht Mel-David Tersteegen von Condrobs
darüber, warum Mediensucht nicht bei der Stundenzahl anfängt,
sondern bei der Frage, welche Funktionen Medien im Alltag
übernehmen.  Es geht um Kinder und Jugendliche, die Social
Media, Gaming oder Streaming zur Stressbewältigung, zur Flucht
vor Problemen oder zur Regulierung von Gefühlen nutzen - und um
den Punkt, an dem aus Gewohnheit ein riskantes Muster wird. 


Wir diskutieren, weshalb der reine Fokus auf "Bildschirmzeit" in
Familien und Schulen oft in die Irre führt, welche qualitativen
Warnsignale wirklich zählen und wie Eltern, Lehrkräfte und
Fachkräfte einen Raum schaffen können, in dem digitale Medien
offen besprochen werden.  Mel-David zeigt, wie ein offener
Konsumbegriff, Lebenskompetenzen und eine wertschätzende Haltung
gegenüber Jugendlichen helfen, problematischer Nutzung
vorzubeugen, bevor sie im klinischen Sinne zur Sucht wird. 

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