Wer bist du? Wer bist du wirklich?

Wer bist du? Wer bist du wirklich?

27 Minuten

Beschreibung

vor 5 Tagen

Der Winter ist eine Zeit der Besinnung, der Verlangsamung
und der Stille. Im Winter versucht die Natur nicht, den Sommer
festzuhalten, sondern kehrt zu ihrer Essenz zurück. Was ist deine
Essenz? Wer bist du wirklich? In dieser Folge des Kama Tantra
Podcasts gehe ich näher auf dieses Thema ein, mit mehr Bezug zur
tantrischen Tradition und mehr praktischen Beispielen aus unserem
heutigen Leben.


Wer bist du wirklich – jenseits von Rollen, Leistung und
Selbstbild? Du erfährst, wie Tantra deine Essenz als göttlich und
in dir lebendig beschreibt (nicht fern „im Himmel“) und warum wir
diese Nähe oft vergessen (Avidya). Aus dem Gefühl von
Getrenntsein entsteht ein funktionales Ich-Gefühl (Asmita) – wie
eine Regenjacke, die schützt. Herausfordernd wird es, wenn wir
glauben, wir seien diese Jacke.


Wer bist du wirklich – wenn du nichts leisten musst und keine
Rolle erfüllen willst? In dieser ruhigen, erzählenden Folge
verbinde ich eine alltagstaugliche tantrische Perspektive mit der
Energie des Winters: weniger Tempo, mehr Sammlung, mehr
Wesentlichkeit. Der Winter erinnert daran, dass Ruhe fruchtbar
ist und dass sich das Wesentliche oft im Einfachen zeigt.


Du erfährst, was Tantra über deine Essenz sagt: Sie ist göttlich
– nicht als ferne Idee „auf einem Berg“ oder „im Himmel“, sondern
als lebendige Präsenz in dir. Und doch vergessen wir diese Nähe
im Alltag. Tantra nennt dieses Vergessen Avidya. Aus dem Gefühl
von Getrenntsein entsteht ein funktionales Ich-Gefühl, das uns in
dieser Welt orientiert – Asmita. Dieses Ich schützt, organisiert
und navigiert. Ich beschreibe es als einen Wintermantel:
hilfreich bei „Wetter“, herausfordernd, wenn wir glauben, wir
seien dieser Mantel und vergessen, was darunter liegt.


Wir sprechen über die drei klassischen Ego-Verstärker, die diesen
Wintermantel dicker machen und unser wahres Selbst in den
Hintergrund schieben:


Raga – Anhaftung und Identifikation: über Dinge
(Auto, Kleidung, Lifestyle), Status und Karriere, Meinungen,
Wissen und „Fakten“, die zum Selbstbild werden.


Dvesha – Abwehr und Abwertung: Ablehnung,
Kritik, das „hässlich finden“, weil es sozial erwünscht ist,
Mobbing, Rassismus, politische Feindbilder und das schnelle
Urteilen über andere.


Abhinivesha – Festhalten und existenzielle
Angst: Kontrollbedürfnis, Verlustangst (alles zu verlieren, woran
sich das Ego bindet) und die tiefere Schicht der Todesangst.


Du bekommst klare Beispiele aus dem modernen Alltag und erkennst,
wie Angst oft nach Bestätigung sucht, sie überall findet und sich
dadurch weiter verstärkt. Gleichzeitig bleibt etwas in dir stabil
und tragend: Bewusstsein als innerer Raum – in
shaiva-inspirierter Sprache auch Shiva. Eine warme Erinnerung
zieht sich durch die Folge: Du bist okay, wer auch immer du bist.
Du bist es wert, geliebt zu werden – heute.


Folge dem Podcast für mehr Tantra-Impulse im Alltag und
teile diese Episode mit einem Menschen, der gerade mehr Ruhe und
Klarheit gebrauchen kann.


Keywords: Tantra, Shiva, Bewusstsein,
Winterenergie, Avidya, Asmita, Ego, Raga, Dvesha, Abhinivesha,
Selbstannahme, innere Ruhe, Spiritualität im Alltag, persönliches
Wachstum



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