Iran außer Kontrolle: 36 Tote, über 2.100 Festnahmen – Hamas-Dreieck, Brandanschlag, und Morddrohung an Antisemitismusbeauftragten – Maduro: Symptom russischer Schwäche – Damaskus ruft zu Evakuierung

Iran außer Kontrolle: 36 Tote, über 2.100 Festnahmen – Hamas-Dreieck, Brandanschlag, und Morddrohung an Antisemitismusbeauftragten – Maduro: Symptom russischer Schwäche – Damaskus ruft zu Evakuierung

14 Minuten

Beschreibung

vor 1 Tag

Aktuelle Nachrichten, 09. Januar 2026:





Bedrohung gegen Brandenburgs Antisemitismus-Beauftragten:


In Brandenburg hat der Antisemitismus-Beauftragte Andreas Büttner
eine Morddrohung erhalten, die mit einem Symbol der Hamas
versehen war. Ein Brief mit der Aufschrift „Wir töten dich“ und
einem gezeichneten Dreieck – ein Symbol der islamistischen Hamas
- ging im Landtag ein, zudem wurde eine weiße Substanz gefunden,
die sich als ungefährlich herausstellte. Der Staatsschutz
ermittelt wegen Bedrohung und Beleidigung. Dies reiht sich in
eine Serie von Angriffen ein, darunter ein Brandanschlag auf ein
Gebäude auf Büttners Grundstück mit einem ähnlichen Hamas-Symbol
sowie frühere Beschädigungen mit rechtsextremen Symbolen. Büttner
betont, er lasse sich nicht einschüchtern und setze seine Arbeit
fort.





Absetzung Maduros und russische Reaktion:


Nach der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro
durch eine US-Operation reagiert Moskau mit scharfer verbaler
Verurteilung, spricht von einer Verletzung der Souveränität und
fordert seine Freilassung. Tatsächlich unternimmt Russland jedoch
wenig Konkretes, was auf schwindenden Einfluss in Lateinamerika
hinweist. Venezuela galt als wichtiger Brückenkopf für Russland
in der westlichen Hemisphäre, mit Kooperationen in Energie,
Waffen und Sicherheit. Der Sturz Maduros offenbart Grenzen
russischer Macht, insbesondere angesichts der Belastung durch den
Ukraine-Krieg. Dennoch könnten Teile des Apparats russlandnah
bleiben, der Einfluss verschwindet nicht komplett von heute auf
morgen.





Eskalation der Gewalt in Syrien zwischen Kurden und Regierung:


Im Norden Syriens eskalierten Gefechte zwischen kurdischen
SDF-Einheiten und syrischen Regierungstruppen auf den dritten
Tag, mit mindestens zwölf Toten und über 60 Verletzten. Damaskus
rief zur Evakuierung umkämpfter Viertel auf. Beide Seiten werfen
sich den Ausbruch der Kämpfe vor. Trotz einer Vereinbarung zur
Integration der Kurden in die staatliche Ordnung stocken die
Verhandlungen. Die Türkei bot Unterstützung gegen die kurdischen
Kräfte an.





Anhältende Proteste im Iran mit hoher Opferzahl:


Im Iran halten landesweite Proteste an, die sich gegen das Regime
richten und teilweise direkt an US-Präsident Trump appellieren.
Sicherheitskräfte gehen hart vor, mit Einsatz von Tränengas auch
in Krankenhäusern. Mindestens 36 Tote, darunter Kinder, und über
2.100 Festnahmen werden berichtet. Demonstranten fordern Freiheit
und skandieren gegen das Mullah-Regime. Oppositionelle wie Reza
Pahlavi sehen eine Legitimitätskrise des Regimes. Die Proteste
haben sich auf zahlreiche Städte ausgeweitet und gelten als
organisierter als frühere Wellen.





Quellen:


rbb24 (Thema: Morddrohung und Anschläge gegen
Antisemitismus-Beauftragten Brandenburg)


Politico, Moskow Times (Thema: Absetzung Nicolás Maduros und
russische Reaktion)


Tagessschau (Thema: Eskalation der Gewalt in Syrien zwischen
kurdischen Kräften und Regierungstruppen)


Reuters, BBC News, CBS News, Al Jazeera, Tagesschau, The Guardian
(Thema: Anhaltende Proteste im Iran mit Toten und Festnahmen)

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