„Nicht schuldig“ Anklage Maduro – Trump und Netanjahu beraten zu Militärschlägen gegen Iran - Asyl Deutschland: Erstanträge sinken 51 %, Folgeanträge verdoppelt – FR und GB Luftschläge Syrien gegen IS
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vor 3 Tagen
Aktuelle Nachrichten, 06. Januar 2026:
Rückgang der Asylanträge in Deutschland – Erstanträge sinken um
51 Prozent:
Im Jahr 2025 hat die Zahl der Erstanträge auf Asyl in Deutschland
deutlich abgenommen und lag bei etwa 113.000, was einem Rückgang
von rund 51 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die
Gesamtzahl inklusive Folgeanträgen sank um ein Drittel auf
167.000. Folgeanträge haben sich jedoch mehr als verdoppelt. Als
Gründe werden verschärfte Grenzkontrollen, höhere Abschiebungen
und externe Faktoren wie der Machtwechsel in Syrien genannt.
Innenminister Alexander Dobrindt sieht darin eine Bestätigung
seiner restriktiveren Migrationspolitik.
Trump und Netanjahu beraten über mögliche neue Militärschläge
gegen den Iran:
Bei einem Treffen haben US-Präsident Donald Trump und der
israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Möglichkeit
weiterer Militäraktionen gegen den Iran diskutiert. Netanjahu
warnte vor einem Wiederaufbau iranischer Raketen- und
Nuklearfähigkeiten nach dem kurzen Krieg im Vorjahr. Trump
betonte, eine diplomatische Lösung sei bevorzugt, schloss aber
Schläge bei Wiederherstellung des Atomprogramms nicht aus.
Konkrete Beschlüsse oder Zeitpläne wurden nicht gefasst. Die
iranische Führung reagierte mit Warnungen vor Konsequenzen.
Gemeinsame Luftschläge Großbritanniens und Frankreichs gegen
IS-Stellungen in Syrien:
Britische und französische Kampfflugzeuge haben eine
unterirdische Anlage der Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien
angegriffen, die als Waffen- und Sprengstofflager diente. Der
Einsatz nahe Palmyra zerstörte Zugangstunnel und verlief ohne
zivile Opfer. Das britische Verteidigungsministerium betonte die
Entschlossenheit, ein Wiederaufleben des IS zu verhindern. Die UN
schätzt, dass die Miliz weiterhin über 5.000 bis 7.000 Kämpfer in
Syrien und im Irak verfügt.
Erster Gerichtstermin für Nicolás Maduro in New York – Plädoyer
auf nicht schuldig:
Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat vor einem
US-Gericht auf nicht schuldig plädiert. Ihm und seiner Frau
werden in einer Anklage Narco-Terrorismus, Drogenhandel und
Waffenbesitz vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft wirft
Kooperation mit Kartellen und gewalttätigen Banden wie Sinaloa
und Tren de Aragua vor. Bei Verurteilung drohen Jahrzehnte bis
lebenslänglich Haft. Maduro betrachtet sich weiter als legitimer
Präsident. Der Internationale Strafgerichtshof ermittelt
parallel.
Quellen:
Tagesschau, WELT, ZDFHeute, BAMF (Thema: Asylanträge und
Migrationsstatistik Deutschland 2025)
Axios, Reuters, The Guardian, BBC, New York Times (Thema: Treffen
Trump-Netanjahu und mögliche Militärschläge gegen Iran)
Tagesschau, The Guardian, Reuters, BBC, Al Jazeera (Thema:
Gemeinsame Luftschläge Großbritannien und Frankreich gegen IS in
Syrien)
New York Times, Reuters, The Guardian, CNN, Tagesschau, ZDFHeute,
WELT (Thema: Gerichtstermin und Anklage gegen Nicolás Maduro in
den USA)
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