Ist Grönland das nächste Venezuela? Trumps neue Machtpolitik
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vor 4 Tagen
Grönland rückt erneut ins Zentrum amerikanischer Machtpolitik.
Aus dem Umfeld von Donald Trump werden "Operationen" angekündigt,
begründet mit nationaler Sicherheit und strategischer Kontrolle
im arktischen Raum. Was lange wie Provokation wirkte, erscheint
nach dem US-Zugriff auf Nicolás Maduro plötzlich weniger
theoretisch.
Denn der Eingriff in Venezuela hat Folgen weit über das Land
hinaus: Kuba verliert seinen wichtigsten politischen und
wirtschaftlichen Verbündeten und steht unter massivem Energie-
und Wirtschaftsdruck. Auch Kolumbien gerät trotz jahrzehntelanger
Partnerschaft ins Visier der USA. Die Linie wird sichtbar: Die
USA nutzen den geopolitischen Moment, setzen Macht ein, begrenzen
chinesischen Einfluss – und verschieben die Grenzen dessen, was
amerikanische Außenpolitik sein will und darf.
Was heißt es, wenn Donald Trump nun auch an anderer Stelle von
möglichen "Operationen" spricht? In dieser Folge geht es um die
Szenarien rund um Grönland, Kubas zunehmende Isolation und
Kolumbiens heikle Gratwanderung. Darüber spricht Dilan
Gropengiesser in "Was jetzt? – Die Woche" mit Auslandsredakteur
der ZEIT, Alexander Kauschanski.
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