Jens Robben: „Es ist ein ähnlicher Teamspirit wie 2017“

Jens Robben: „Es ist ein ähnlicher Teamspirit wie 2017“

SV-Meppen-Podcast "Rasenschnack" vom 8. Januar
40 Minuten

Beschreibung

vor 4 Tagen
Er hat 285 Spiele für den SV Meppen gemacht und 22 Tore erzielt.
Insgesamt schnürte er 16 Jahre lang die Fußballschuhe für die
Emsländer. Und seit 2019 arbeitet er als Videoanalyst beim SV
Meppen. Die Rede ist von Jens Robben. Der 42-jährige ehemalige
Mittelfeldspieler blickt auf eine erlebnisreiche Zeit beim
emsländischen Traditionsverein zurück. „Ich habe mit dem Verein
wirklich alles erlebt. Gute Zeiten wie Aufstiege, aber auch
schlechte Zeiten wie Abstiege. Eine bevorstehende Insolvenz war in
meiner Anfangszeit auch mal Thema“, sagte Robben in „Rasenschnack –
Dein SV Meppen Podcast“.  „Ich habe mit vielen tollen Spielern
zusammengespielt und viele tolle Menschen kennengelernt. Das bleibt
eigentlich dann immer in Erinnerung. Nicht die Erfolge oder was man
erreicht hat, sondern mit wem man zusammengespielt hat. Es war auf
jeden Fall eine sehr, sehr aufregende Zeit.“ Der Harener spielte
von 1996 bis 2004 in Meppen, erlebte anschließend Zweitliga-Zeiten
bei Eintracht Trier und Rot-Weiß Oberhausen und kehrte nach einem
halbjährigen Intermezzo im Sommer 2010 endgültig zum SVM zurück -
für weitere acht Jahre, in denen er zwei Aufstiege mit Meppen
feierte. 2018 beendete Robben seine Karriere. Aber das bedeutete
nicht, dass auch im Verein Schluss war. „In dem ersten
Drittliga-Jahr waren wir in Belek im Trainingslager. Da kam Heiner
Beckmann auf mich zu, der sich mit Mario Neumann und Christian
Neidhardt besprochen hatte. Sie hätten gerne, dass ich im Verein
bleibe“, sagte Robben im NOZ-Podcast. Er sollte sich überlegen, in
welcher Funktion er es sich vorstellen könnte. „In dem Zeitraum war
das Feld Videoanalyse und Scouting gerade im Kommen, es wurde immer
mehr im Fußball. Das fand ich sehr interessant.“ Wie sein
Arbeitsalltag aussieht, worauf er beim Scouting achtet und wie er
die Spieler vor, während und nach den Partien unterstützt, erzählt
Robben. Der 42-Jährige hält darüber hinaus große Stücke auf den
aktuellen Kader und sieht Parallelen zum Aufstiegsjahr 2017.
„Mannschaften sollte man nie miteinander vergleichen. Jeder
Charakter ist unterschiedlich“, sagte Robben. „Aber es ist schon
ein ähnlicher Teamspirit, wie wir ihn 2017 hatten. Es sind gute
Jungs, die auch ein gutes Mindset haben, die wissen, worauf es
ankommt. Und die jetzt auch nicht überdrehen, weil man als
Tabellenführer in die Pause geht. Sie wissen genau, dass es am 22.
Februar wieder von vorn losgeht und du da sofort liefern musst.“

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