Hirtenlied & Hoffnung: Peter Huchels Weihnachtsgedicht neu gehört

Hirtenlied & Hoffnung: Peter Huchels Weihnachtsgedicht neu gehört

Eine besondere Aufnahme aus dem bayerisch-diatonischen „Jodelwahnsinn“ – vom Lustspielhaus München bis zur Frage, wie Hoffnung ohne Erwartung gelingt
10 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat
Weihnachten endet nicht an Silvester: In dieser Folge steht ein
besonderes Hirtenlied im Mittelpunkt, vertont von Josef Brustmann.
Die Aufnahme stammt aus der Zeit des "bayerisch-diatonischen
Jodelwahnsinn“ und wurde sogar im Lustspielhaus in München im
Kabarettprogramm gesungen. Warum das Weihnachtsgedicht bis heute
unter die Haut geht? Weil es keine Kripperl-Idylle liefert, sondern
die Wut der Hirten und ihre verzweifelte Hoffnung auf mehr
Gerechtigkeit für die „Kloaner“ zeigt. Dazu: eine Deutung aus dem
Weihnachtswort 2009 vom damaligen Braunschweiger Landesbischof
Friedrich Weber vor dem Hintergrund der Finanzkrise 2007–2009 – und
ein Ausblick auf ein Wiedersehen mit Otto Göttler und Martin Danes.
Ein Impuls zwischen Heilige Drei Könige und Lichtmess: Hoffnung
ohne Erwartung. Jetzt reinhören und entdecken, wie Volksmusik
Vertrauen schenkt – Strophe für Strophe.

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