#101 Boogeyman – Der Name in der Dunkelheit
Coco, Hombre del Saco & Butzemann: Warum der Kinderschreck
überall auftaucht
1 Stunde 12 Minuten
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Zwischen Legenden, Mythen und Realität
Beschreibung
vor 3 Tagen
Es gibt Wörter, die verändern einen Raum, ohne dass überhaupt etwas
passiert. Du sagst sie – und plötzlich fühlt sich ein Flur anders
an. Ein Schrank wirkt tiefer. Und unter dem Bett ist nicht mehr nur
Dunkelheit, sondern Möglichkeit. In dieser Folge geht es um den
Boogeyman – aber nicht als „ein Monster mit Biografie“. Sondern als
Prinzip: als Platzhalter für Angst, für Grenzen, für das, was
Kinder (und manchmal auch Erwachsene) nicht sehen können – aber
trotzdem spüren. Wir schauen uns an, was man historisch und
sprachlich wirklich greifen kann: - warum der Begriff boogeyman im
Englischen überraschend spät schriftlich belegbar wird - wie sich
das Wortfeld rund um „bogey“ etymologisch zurückverfolgen lässt -
warum der Coco in Spanien und Portugal so stark ist – und wie
Francisco de Goya ihn 1799 in „Que viene el Coco“ sichtbar macht -
weshalb Figuren wie der Hombre del Saco („der Mann mit dem Sack“)
so tief sitzen – weil es hier nicht nur um Grusel geht, sondern um
das Motiv des Verschwindens - und wie der Butzemann in Deutschland
sogar bis ins Kinderlied hinein „umverpackt“ wurde Außerdem: Warum
der Boogeyman als Idee bis heute funktioniert – in Horror,
Popkultur und in diesem einen Moment, in dem Dunkelheit plötzlich
einen Namen bekommt. Hinweis: In dieser Episode geht es um
Kinderschreckfiguren und bedrohliche Motive – ohne drastische
Details. Wenn du mir deine Gedanken zur Folge dalassen möchtest:
Instagram: @chronik.der.schatten_podcast
passiert. Du sagst sie – und plötzlich fühlt sich ein Flur anders
an. Ein Schrank wirkt tiefer. Und unter dem Bett ist nicht mehr nur
Dunkelheit, sondern Möglichkeit. In dieser Folge geht es um den
Boogeyman – aber nicht als „ein Monster mit Biografie“. Sondern als
Prinzip: als Platzhalter für Angst, für Grenzen, für das, was
Kinder (und manchmal auch Erwachsene) nicht sehen können – aber
trotzdem spüren. Wir schauen uns an, was man historisch und
sprachlich wirklich greifen kann: - warum der Begriff boogeyman im
Englischen überraschend spät schriftlich belegbar wird - wie sich
das Wortfeld rund um „bogey“ etymologisch zurückverfolgen lässt -
warum der Coco in Spanien und Portugal so stark ist – und wie
Francisco de Goya ihn 1799 in „Que viene el Coco“ sichtbar macht -
weshalb Figuren wie der Hombre del Saco („der Mann mit dem Sack“)
so tief sitzen – weil es hier nicht nur um Grusel geht, sondern um
das Motiv des Verschwindens - und wie der Butzemann in Deutschland
sogar bis ins Kinderlied hinein „umverpackt“ wurde Außerdem: Warum
der Boogeyman als Idee bis heute funktioniert – in Horror,
Popkultur und in diesem einen Moment, in dem Dunkelheit plötzlich
einen Namen bekommt. Hinweis: In dieser Episode geht es um
Kinderschreckfiguren und bedrohliche Motive – ohne drastische
Details. Wenn du mir deine Gedanken zur Folge dalassen möchtest:
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