Bernhard Pörksen, Medienwissenschaftler
52 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Woche
"Wir hören, was wir fühlen" ist Bernhard Pörksen überzeugt,
nachdem er sich ein Jahrzehnt lang wissenschaftlich und
persönlich damit beschäftigt hat, was "gutes Zuhören" eigentlich
ausmacht. Damit meint er nicht, dass man nur zu hören vermag, was
man selbst erlebt hat, sondern, dass das Selbstdurchlebte eine
Person feinfühliger werden lässt und offener. Bernhard Pörksen,
Jahrgang 1969, studierte in Hamburg und ist heute Professor an
der Universität Tübingen. Seine Themen sind seit langem schon
Kommunikation, Feindbilder, Desinformation, die Dynamik
öffentlicher Empörungsreflexe und Medienskandale. In seinem 2018
erschienenen Buch "Die große Gereiztheit" sezierte er die
verbreitete Medienmüdigkeit und beschrieb, weshalb Empörung so
oft reizvoller ist als Sachlichkeit. Gleichzeitig wuchs sein
Interesse am Zuhören, denn, so argumentiert er im Gespräch mit
Birgit Dalheimer, wirklich Zuhören ist gelebte Demokratie im
Kleinen, sowie Anerkennung und Akzeptanz von Verschiedenheit.
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