#132 Acht Wahlen 2026: Die Risiken der politischen Arithmetik

#132 Acht Wahlen 2026: Die Risiken der politischen Arithmetik

Dr. Ursula Münch, Deutschlands renommierteste Politikwissenschaftlerin geht in unserer Folge im Besonderen auf die AfD und ihre Risiken für unser Land ein.
33 Minuten

Beschreibung

vor 1 Woche
Was bringt das Superwahljahr 2026 mit vier Landtagswahlen, den
Wahlen zum Abgeordnetenhaus in Berlin und Kommunalwahlen in drei
Bundesländern: Dr. Ursula Münch, Deutschlands renommierteste
Politikwissenschaftlerin, Mitglied im Kuratorium des Bildungswerks
des Deutschen BundeswehrVerbandes und vor allem Direktorin der
Akademie für Politische Bildung in Tutzing am Starnberger See, rät
Bundeskanzler Friedrich Merz und seinem Kabinett drei Tage Klausur
in Abgeschiedenheit und dem Studium des Strategiepapiers, das die
AfD-Bundestagsfraktion im Sommer 2025 bei einer internen Klausur
erarbeitet hat. Kurz gesagt, skizziert dieses Papier den Weg dahin,
dass die Parteivorsitzende und Fraktionschefin Alice Weidel eines
nicht allzu fernen Tages zur Bundeskanzlerin gewählt werden kann.
Bis dahin, so sagen Kenner der Materie, solle die Partei sich
breitere Wählerschichten erschließen, weniger schrill auftreten,
die Brandmauer zur politischen Mitte zum Einsturz bringen, aber
dennoch hart einem weiterhin extremen Kurs folgen. Ursula Münch
hält die meisten der Wähler der Alternative für Deutschland nicht
für Feinde der Verfassung, Mandatsträger und Funktionäre der Partei
aber selten fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen
Grundordnung. „Diese Partei würde Unheil über unser Land bringen,
über unseren demokratischen Verfassungsstaat“, ist sie überzeugt.
Was es für die Sicherheitsarchitektur bedeuten würde, stellte die
AfD nach einer der Landtagswahlen einen Ministerpräsidenten,
beschreibt die Politikwissenschaftlerin Ursula Münch in unserem
Podcast „Die Lage“.

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